4 von 5 Sitzen in Berner Stadtregierung Totaler Triumph von Grünen und SP in Bern

BERN - Desaster für die Bügerlichen bei den Stadtberner Wahlen: Vier Sitze gehen an Rot-Grün. Beim Kampf die Nachfolge Tschäppäts sind die Grünen in Front.

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Eines vorneweg: SVP-Nationalrat Erich Hess war chancenlos. Sowohl bei den Regierungs- wie auch den Stadtpräsidiumswahlen in Bern landete er sogar hinter CVP und FDP. Triumphiert haben andere, allen voran die Grünen.

Auf der Rot-Grün-Mitte-Liste (RGM) holen die beiden Grünen Alec von Graffenried und Franziska Teuscher die beiden Spitzenplätze. Ursula Wyss und Michael Aebersold von den Sozialdemokraten kommen auf Rang drei und vier. Für die Bürgerlichen sind die Regierungswahlen somit ein Desaster. Den letzten verbleibenden Sitz holt sich der bisherige Sicherheitsdirektor Reto Nause von der CVP. Abgewählt ist der freisinnige Finanzdirektor Alexandre Schmidt.

Stadt Bern hat gewählt: 4 von 5 Sitzen für Grüne und SP play
Der wiedergewählte Reto Nause (CVP) ist nun der einzige Bürgerliche in der Berner Stadtregierung. Keystone

Im Kampf ums Stadtpräsidium ist das Rennen noch nicht entschieden, es braucht einen zweiten Wahlgang. Dort machen die Grünen mächtig Druck auf die SP. Nach den zweifelhaften Tschäppät-Jahren haben die Wähler offenbar genug von einem SPler als Stapi. Alec von Graffenried machte mit 13’846 Stimmen das beste Resultat. Dann folgen SP-Frau Ursula Wyss mit 12’368 Stimmen und Franziska Teuscher mit 6’916 Stimmen.

Für die SVP endete der Wahlabend desolat. 300 Wahlzettel, die in erster Linie die SVP-Liste betrafen, wurden für ungültig erklärt. Die Staatskanzlei hat Anzeige wegen Wahlfälschung erstattet.

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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  • Peter  Beutler aus Beatenberg
    29.11.2016
    Ich verstehe einige dieser Kommentare nicht Die Berner_innen fühlen sich wohl in ihrer Stadt. Ja, der RGM-Sieg war grandios. Er wäre beinahe noch grandioser ausgefallen. Nur wenig hätte zum 5:0 gefehlt. Seit 20 Jahren regiert Rotgrün in Bern. Und nun das: wunderbar. Dass einige verbissen böse Kommentatoren die Stadt Bern boykottieren wollen, tut dem Wohlbefinden der Berner_innen keinen Abbruch. Sie sind nicht auf diese Miesmacher angewiesen.
  • Simon P.  Wegert aus Bern
    28.11.2016
    Ich möchte Bern zur Wahl herzlich kondolieren. Die "Schildbürger" von Bern haben sich für den totalen Untergang entschieden und die schlimmsten Totengräberinnen und Totengräber gewählt. Ich als Aussenstehender freue mich schelmisch auf die schon bald kommenden Steuererhöhung für die Stadt. Ich hoffe, dass diese extrem auf hoffentlich ca. 60 Prozent bis 70 Prozent des Nettoeinkommens ansteigen, damit die "Bärner Grinde" etwas lernen.
  • François  Wiget aus Zürich, Schweiz
    28.11.2016
    Ich habe die Entwicklung vor 25 Jahren kommen sehen. Es ist einfach nur logisch, dass die Städte grüner und linker werden, da sich immer weniger Bürgerliche in den Städten wohl fühlen. Eine Zweitwohnung in der Stadt mit Wohnsitz auf dem Land bleibt somit im Trend. Bern ist nur noch nicht bankrott, weil eine Mehrheit der Steuerzahler ihr Einkommen nicht von der Privatwirtschaft bezieht. Ein Drittel aller Stimmberechtigten zahlt keine Steuern und ist somit wenig wirtschafts- und steuerfreundlich.
  • Rolf  Gurtner aus Münsingen
    28.11.2016
    Das beste Argument, um die Stadt Bern noch konsequenter zu boykottieren. Wer diese linke Hochburg bezahlen will soll es gefälligst selbst tun. Von den umliegenden Gemeinden erwarte ich, dass endliche die unsäglichen Zuschüsse ins Stadtbernische Chaotenportemonnaie eingestellt werden.
  • Carly  Pfitzner 28.11.2016
    Ich denke, dass die Bürgerlichen vor allem die extrem linkslastigen Städte sich selbst überlassen sollten! Diese sind zu Sammelbecken für Antiautoritäre, Alternative, Antiestablishment, Freiraumaktivisten etc linker Machart geworden! Ich empfehle auch, dass sich u.a. Polizisten, Firmen und andere Missachtete aus diesen Städten abmelden und sich in freundlicheren, positiveren Orten niederlassen! Selbstverständlich soll dann auch der Lastenausgleich nur noch unter rigiden Bestimmungen möglich sein
    • Marco  Weber 28.11.2016
      Das heisst also wenn Sie denken kommt sowas wie dieser Kommentar dabei raus? Nicht sehr beeindruckend! Aber ich finde auch sollen die Firmen besser in die Städte in welchen Ihnen Steuergeschenke gemacht werden! Oder am besten direkt aus der Schweiz verschwinden!
    • Marco  Weber 28.11.2016
      Am besten schliessen wir diese Städte oder Gemeinden direkt aus der Schweiz aus oder Carly? Dann haben wir bald nur noch ein paar "reiche" Städte die Bürgerlich regiert werden. Nützt dem einfachen Bürger aber auch nichts weil man dann soviel Steuern zahlen muss um alles bezahlen zu können damit man den Firmen auch weiterhin Steuergeschenke machen kann und den Bauern goldene Mistgabeln schenken kann!