1280 Plätze in der Romandie Bund und Westschweizer Kantone einigen sich auf Asyl-Bundeszentren

In der Romandie werden Bundeszentren für Asylsuchende in Boudry NE, Giffers FR und Grand-Saconnex GE eingerichtet. Weitere Einrichtungen werden in den Kantonen Waadt und Wallis geschaffen.

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In der Westschweiz werden Bundeszentren für Asylsuchende in Boudry NE, Giffers FR und Grand-Saconnex GE eingerichtet. Weitere Einrichtungen werden in den Kantonen Waadt und Wallis geschaffen. Darauf haben sich der Bund und die Westschweizer Kantone geeinigt.

In Boudry im Kanton Neuenburg wird das Verfahrenszentrum mit maximal 480 Plätzen der Region Westschweiz eingerichtet, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) heute mitteilte. Ein Ausreisezentrum mit je 250 Plätzen erhalten Giffers im Kanton Freiburg und Grand-Saconnex im Kanton Genf.

Asylbewerber im Schlafsaal der ehemaligen Kaserne. play
In der Westschweiz sollen 1280 Plätze in Asyl-Bundeszentren zur Verfügung stehen. (Symbolbild) GIAN EHRENZELLER

Bei einem ausserordentlichen Anstieg der Asylgesuche kann die Kapazität in Giffers sogar auf 300 Plätze erhöht werden. Einzig für das Genfer Zentrum ist ein Neubau vorgesehen, für die anderen werden bestehende Gebäude angepasst.

Waadt und Wallis noch in Diskussion

Auch in den Kantonen Waadt und Wallis sind Zentren vorgesehen, allerdings werden die genauen Standorte noch diskutiert. Sie sollen «demnächst» bekanntgegeben werden, wie das SEM festhielt. Vorgesehen sind in der Waadt und im Wallis ein drittes Ausreisezentrum und eine als strategische Reserve dienende Anlage.

In der gesamten Schweiz sind 5000 Plätze für Asylsuchende in Bundeszentren vorgesehen, 1280 davon in der Westschweiz. Diese Planung entspricht einer Neustrukturierung des Asylbereichs, auf die sich Bund, Kantone und Gemeinden an zwei Asylkonferenzen 2013 und 2014 geeinigt hatten.

Die Standortkantone von Bundeszentren erhalten vom Bund für ihr Engagement eine Kompensation. So sollen ihnen weniger Asylsuchende im erweiterten Verfahren zugewiesen werden.

Die Bundeszentren sind ein wichtiges Element der Asylreform, über die es wegen eines Referendums der SVP am 5. Juni zu einer nationalen Abstimmung kommt. (SDA)

Publiziert am 01.02.2016 | Aktualisiert am 15.02.2016
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Ungarn: Flüchtlinge wollen nicht ins Asyl-Lager

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5 Kommentare
  • marcello  klause aus schmitten
    02.02.2016
    Was heisst hier Westschweizer und Bund? Das sind alles Lügen vom Staatsrat und das Volk kann nichts sagen dazu. es wird gemacht was das Volk nicht will. Verarschung pur vom Staatsrat wie auch die Genehmigungen in Fribourg für das islamische Zentrum von Ausländern diktiert. ich bezahle hier keinen Rappen mehr.
  • Alexandra  Weber aus Kloten
    02.02.2016
    Schengen/Dublin umgehend und ungekürzt anwenden, denn dieses System wurde dem CH-Volk s.Zt. als das GELBE vom EI verkauft. Die SVP warnte als EINZIGe Partei davor - jetzt fressen den Salat und die Lügen des Bundes alle Schweizer aus - das ist FREVEL am Eidgenossen.
    ewz
  • Gautschi  Gregor , via Facebook 02.02.2016
    Von denn Bundeszentren wird man noch viel hören,es ist auch voricht geboten das bei so grossen Bundeszentren keine Ghettos entstehen wie in Deutschland oder Frankreich !
    Denn gedanken muss man immer haben das es grosse kultur unterschiede gibt,und das viele gewalt bereiter sind weder Wir Europäer !
    Gruass us Chur Gregor
    • Rüdiger  Simpson aus Züri
      02.02.2016
      Sie können beruhigt sein, ich wohne etwa 500m von einem Bundesasylzentrum weg und musste letzthin sogar googlen ob es schon eröffnet wurde, da man so gar nichts davon mitbekommt. Ja, es wurde schon 2014 geöffnet, seit dem haben sich 0 Ghettos gebildet, ich wurde 0 überfallen, meine Freundin 0 belästigt und meine Lebensqualität hat sich um 0 Prozent gesenkt
  • Dracomir  Pires aus Bern
    02.02.2016
    Die Schweiz hatte niemals Kolonien, warum müssen wir also Wirtschaftsmigranten aufnehmen? Die Volkspartei hat diesen Blödsinn erkannt. Hoffentlich wird das Volk am 5. Juni Gegensteuer geben.