1000 Arbeitsbewilligungen mehr Bundesrat erhöht Drittstaaten-Kontingente für 2017

BERN - Der Bundesrat hat heute entschieden, für 2017 die Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten von aktuell 6500 auf 7500 aufzustocken. Damit kommt er einer Reihe von Branchen und Kantonen entgegen, die in den vergangenen Wochen eine Erhöhung gefordert hatten.

Drittstaaten-Kontingente: Bundesrat erhöht Kontingente um 1000 Stück play
Ausländische Fachkräfte aus Drittstaaten wie den USA sind in gewissen Branchen und Regionen Mangelware und von der Wirtschaft heiss begehrt. (Symbolbild) Keystone/GAETAN BALLY

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Der Bund erlaubt im kommenden Jahr mehr Ausländern aus Drittstaaten eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz. Fasste das Kontingent dieses Jahr 6500 Personen, wird es nächstes Jahr um 1000 Personen erhöht. Das hat der Bundesrat heute entschieden.

Für Erwerbstätige aus Drittstaaten – das heisst nicht aus der EU und Efta-Staaten – gelten strenge Auflagen. So werden nur qualifizierte Arbeitskräfte zugelassen und neben der Kontingentierung gilt grundsätzlich ein Inländervorrang.

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement werde nun bis Ende November die Revision der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) ausarbeiten, teilt der Bundesrat mit. Mit der Aufstockung des Kontingents trage man «dem anhaltenden Bedarf der Wirtschaft an Spezialisten aus Drittstaaten Rechnung» und berücksichtige die Ergebnisse der Anhörung von Kantonen und Sozialpartnern. Diese hatten eine Erhöhung gefordert.

Die 1000 zusätzlichen Bewilligung, davon je die Hälfte Aufenthalts- bzw. Kurzaufenthaltsbewilligungen, werden in die sogenannte Bundesreserve fliessen. Diese kann auf Antrag von Kantonen angezapft werden. Was das laufende Kontingent betreffe, seien derzeit noch rund 1000 der 6500 Bewilligungen vorrätig, teilt der Bund mit. (lha)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 13.10.2016
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  • Peter  Wegmüller 13.10.2016
    Ueber 2000 Inländische It spezialisten sind hier arbeitslos,da braucht es schon Fachkräfte die billig sind aus dem Ausland. Kranker Bundesrat
  • Hans-Peter  Brechbühl 13.10.2016
    Langsam muss ich mich schon fragen was für Höseler
    wir im Bundesrat akzeptieren. Keiner und keine hat
    den Mut diesen Damen und Herren in Brüssel die
    ganz klare Meinung des Schweizervolkes kund zu tun.
    Da es eben rund im die Schweiz wirtschaftlich nicht so
    gut läuft sind die EU Verantwortlichen froh um jede
    Nase die sie der Schweiz aufzwingen können, in
    Bern wird leider alles gefressen auf kosten unserer
    Mitarbeiter. Viele echte Schweizer finden dafür keine
    Arbeit.


  • Hanns  Hermann aus Heerbrugg
    13.10.2016
    vor 2 Jahren haben wir der MEI zugestimmt. Der Bundesrat kürzt die Anzahl Bewilligungen. .... und jetzt erhöht er das Ausländerkontingent, weil die Wirtschaft jammert. Gerade jetzt hätte er durchziehen sollen um dem Volk im Ansatz zu zeigen, was für Folgen die wahre Umsetzung der MEI hat!
  • Marco  Goby 13.10.2016
    @ Bert Krug
    Falsch Herr Krug, ausländischen Facharbeiter nehmen unseren Einheimischen Arbeitslosen die Jobs weg und nehmen das Geld mit ins Ausland!
    Es wäre um einiges effektiver, im Inland eigene Fachkräfte auszubilden und das Geld dort zu investieren!
  • Marion  Jost aus Schönenwerd
    13.10.2016
    Merken die Leute endlich dass dauernder Wachstum den man laufend fordert nicht ewig dauern kann? Man holt ausländische Firmen in die Schweiz und logischerweise brauchen die ihr Personal, vor allem wenn es noch spezielle Fachbereiche sind!! Und jetzt reibt man sich die Augen?? Schon etwas naiv von einigen, sei es Wähler oder Parlamentarier!!! Wir müssen unsere Wachstumsforderungen herunterschrauben und nicht alle Firmen Willkommen heissen, dann reduziert sich das andere auch...