Der ganz grosse Schnee ist noch ausgeblieben «Modelle haben den Schneefall überschätzt»

Schneestürme, Dauerfrost und Lawinen kündigten sich gestern an. Doch die Prognosen erwiesen sich als übertrieben.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Keinen einzigen Passagier befördert Uber-Heli floppt am WEF
2 Wegen eines Zuges Serbien und Kosovo gehen aufeinander los
3 Schweizer Mädchen Que (6) und Mutter wieder vereint Jetzt spricht...

News

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
17 Kommentare
Fehler
Melden

Nach der gestrigen Wetterprognose durfte man annehmen: Die ersten Schneeflocken im Flachland am Montagabend waren nur ein Vorgeschmack – jetzt kommt der Winter mit geballter Kraft. Tatsächlich schneite es zwar ab gestern Nachmittag in weiten Teilen der Schweiz und in den Alpen gab es Schneestürme. Doch die Erwartungen wurden nicht erfüllt, der ganz grosse Schnee ist noch ausgeblieben. Klaus Marquardt von MeteoNews gibt zu: «Die Modelle haben den Schneefall offensichtlich überschätzt.»  

Wetterprognosen zu hoch angesetzt: Der ganz grosse Schnee bleibt aus play
So viel Schnee fiel bis heute Morgen. SLF

Immerhin: Heute soll es den Alpen nach und vor allem in der Ostschweiz weiter schneien, so könnten noch einige Zentimeter hinzukommen. Und Marquardt meint: «Grosse Gebiete der Schweiz sind seit heute weiss und werden weiss bleiben.» 

Doch nicht nur Schnee, sondern auch eisige Temperaturen sorgen für Winterstimmung: Bis am Samstag herrscht Dauerfrost. Schon morgen bleiben die Temperaturen auch in den Mittelland-Städten, wie etwa in Zürich, den ganzen Tag unter der Nullgrad-Grenze.

Rutschige Strassen und Lawinengefahr

In der Nacht auf Freitag sinkt das Thermometer im Flachland bis auf minus zehn und steigt auch am Tag nie über minus vier Grad. Im Oberengadin werden in der Nacht auf Freitag Temperaturen von bis zu minus 25 Grad erwartet. 

Die frostige erste Woche des neuen Jahres birgt auch Gefahren. Auf den Strassen wird es heute Abend rutschig, es gibt Schnee- und Eisglätte. «Mit Sommerpneus sollte man sich jetzt nicht mehr auf die Strasse wagen», warnt Klaus Marquardt.

Und in den Alpen blasen heftige Windböen die Kämme schneefrei und sorgen dahinter für grosse Triebschnee-Ansammlungen. Deshalb nimmt die Lawinengefahr rapide zu, das Schweizerische Institut für Schnee- und Lawinenforschung schätzt die Lawinengefahr heute in weiten Gebieten der Alpen als «erheblich» ein. (pfc)

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017

Haben Sie ein Bild/ein Video zu dieser Story? Dann schicken Sie es uns! Per Mail an 8989@blick.ch, mit einem MMS an 8989 oder via Whatsapp an die Nummer 079 813 80 41. Weitere Informationen finden Sie hier.

teilen
teilen
0 shares
17 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

17 Kommentare
  • Bibi   Block 05.01.2017
    Es muss nicht unbedingt ein Schneesturm sein, aber etwas mehr Schnee
    würde ich nicht verachten. Ich vermisse das knirschen unter den Schuhen bei laufen, ach war das schön....früher!
  • M  K aus Wollerau
    05.01.2017
    Wo blieb der besagte Schneesturm? In Wollerau hats gerade mal 2-3cm gegeben. Die Nacht war mehrheitlich trocken.
    Schade, habe mich bereits auf die Schneepracht gefreut.
  • Mensch  Meier aus Bern
    05.01.2017
    ..Haha. Schneesturm ja , ich liebe es. Aber nicht hier in Bern . Die paar flöckli sind nicht mal der rede wert . Früher hatten Wir noch Winter ja,mit bis zu 2 Meter Schnee. Heutzutage brauchts wegen paar cm eine Warnmeldung. Herrje,wie sich all das Klima , die Medien und die Menschheit ändert. Ob das nun positiv oder negativ ist soll jeder für sich selbst beurteilen. In diesem Sinne ein schöner Winter mit viiiel Schnee gewünscht :-).
  • Yiannis  Chandros - Greece 04.01.2017
    ;-) HOU SUPER :-) Da schneidest Du die Oliven Bäume u.s.w. mit der Vorfreude in die Schweiz zu kommen und mit der Fam. meiner Frau Ihren runden Happy Day zu feiern ach soooo egal Wetter ist Wetter ! Ach ja Herzlich willkommen 2017 auf der Insel Kos ! Und ein schönes gesundes Jahr 2017 .
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    04.01.2017
    "Mit geballter Kraft", naja bis jetzt ist es eher Regen was da bei uns runterkommt und in den Bergen sind meines wissens im Winter Schneestürme absolut üblich! Aber es freut, dass es in den Niederungen doch noch einige Tage etwas winterlich wird...