Die grössten Schweizer Hits Oeschs die Dritten sind die Ersten

  • Publiziert: 01.12.2008, Aktualisiert: 08.02.2012
  • Von Peter Padrutt

Seit gestern heissen sie Oesch’s die Ersten. Die Familie um Jodlerin Melanie Oesch holte mit dem Ku-Ku-Jodel den Sieg in der Hit-Show.

Nicht Baschi brachte ihn hei. Auch Peter Reber flog mit dem Vogel nicht in den Himmel. Jodelakrobatin Melanie Oesch (20) begeisterte das Publikum mit ihrer frischen Performance am meisten. Am Ende gewann wohl nicht der Ku-Ku-Jodel, den ohnehin niemand nachsingen kann.

Die Zuschauer gaben der bunten Familie ihre Stimme, die schon 2007 beim «Musikantenstadl» einen Nachwuchswettbewerb gewann. In der Finalsendung wurde es nochmals richtig nostalgisch. Erinnerungen an das Fernsehen der Urzeit kamen gestern Abend auf.

Minutenlang musste nach einer Panne die Meldung «Es geht gleich weiter» eingeblendet werden. Als Sven Epiney wieder auf Sendung ging, applaudierte das Publikum so euphorisch, wie es nur Fluggäste tun, wenn der Pilot notgelandet ist.

Panne Nummer zwei folgte sogleich: Epiney kam auf Ruedi Walter zu sprechen, der mit dem «Heiri» nominiert war. Doch der Walliser sagte: «Walter Roderer ist 1990 gestorben...» Rodi wird zu Hause kaum «Jässodu!» gerufen haben.

Chansonnier Michael von der Heidi überraschte als Bürli bei den Hürli im Niederdorf, dass einem ganz warm ums Herz wurde.

Sonst lag etwas Wehmut über den CH-Hits – schon ist wieder Schluss. «Francinli, i lieb di vo Herze mit Schmerze», säuselten Roman Kilchsperger und Beni Thurnheer. Und sie werden es auch nächstes Jahr wieder singen.

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