Öl im Meer Rekordstrafe für Kreuzfahrtgesellschaft

WASHINGTON (USA) - Wegen Umweltverschmutzung wird Princess Cruise Lines zur Kasse gebeten: 40 Millionen Dollar muss die die Kreuzfahrtgesellschaft zahlen, weils eines ihrer Schiffe Öl ins Meer abliess.

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Weil eines ihrer Schiffe Ölreste ins Meer abliess, ist die kalifornische Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruise Lines mit einer Rekordstrafe von 40 Millionen Dollar belegt worden. Die Behörden kritisieren das Management der Linie schwer.

Die Verschmutzung durch die «Caribbean Princess» sei nicht allein das Ergebnis von Fehlverhalten einzelner auf einem bestimmten Schiff gewesen, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington. Vielmehr stehe sie für «die schlechte Kultur und das schlechte Management» bei Princess Cruise Lines.

Die 40 Millionen Dollar sind den Angaben zufolge die höchste jemals in den USA verhängte Strafe für mutwillige Umweltverschmutzung durch Schiffe.

Die Ermittlungen gegen die Kreuzfahrtgesellschaft waren ins Rollen gekommen, nachdem ein Ingenieur der «Caribbean Princess» im August 2013 den Behörden die Existenz einer «magischen Pipeline» enthüllt hatte, über die illegal Ölreste ins Meer geleitet wurden. Den Ermittlungen zufolge begann diese illegale Praxis bereits im Jahr 2005. (SDA)

Publiziert am 02.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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2 Kommentare
  • Peter  Leo gestern, 10:32 Uhr
    Nebst dem Fliegen dürften die Kreuzfahrten dieser Schiffe der grösste ökologische Unsinn der heutigen Zeit sein. Das kann man mit keinem Partikelfilter-Mäntelchen zudecken.
  • Nick  Rolaris aus Zürich
    gestern, 09:22 Uhr
    Gut so! Jetzt muss es die Politik nur noch hinkriegen, dass Russfilter bei Schiffen obligatorisch werden. Im Moment besitzen die meisten Schiffe keine und verbrennen minderwertiges Oel, welches sehr umweltbelastend ist. Das würde mehr bringen, anstatt Autofahrer stetig zu melken.