«Nefs drei Sterne sind am Sinken»
ZÜRICH – Für die Blick.ch-Leser ist klar: Roland Nef muss abtreten. Der Armeechef hat nach Auftauchen weiterer Informationen zur Affäre um seine Ex-Freundin die Unterstützung im Volk verloren.
Aktualisiert um 17:58 | 16.07.2008
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Die Affäre Nef spitzt sich um einen Zacken mehr zu: Angeblich soll der Korpskommandant seiner Ex-Freundin Lynn S. mehrere tausend Franken gezahlt haben, damit diese ihre Anzeige wegen Nötigung zurückzieht. Daran ist nichts Ungesetzliches. Doch eine solche Zahlung ist auch immer ein Schuldeingeständnis – und also fragwürdig für einen Armeechef.
Für die Mehrheit der Blick.ch-Leser ist deswegen klar: Roland Nef muss zurücktreten. Über zwei Drittel fordern in der Online-Abstimmung seinen Abgang.
«Nefs drei Sterne sind am Sinken», meint Heinz aus Zürich. Livelife aus Zug fordert: «Wer keine weisse Weste aufzuweisen hat, soll gefälligst von einer solchen Position weichen. Er gehört abgesetzt, aber subito!» Auch E. Chabloz aus Neuchatel ist dieser Meinung: «Ein Armeechef muss einen eindeutig guten Leumund vorweisen können.»
Als Armeechef poche Nef auf Recht und Ordnung, eben deswegen könne er nicht selbst «Dreck am Stecken haben», meint Thomas. Und Pz Grendaier schreibt: «NEF=NichtErFüllt». Jetzt heisse es «Abtreten, ausführen marsch, das ist ein Befehl!».
Bundesrat Schmid unter Beschuss
Nicht alle Leser sind aber der Meinung, dass der Schwarze Peter alleine Nef zugeschoben werden soll. Stark unter Beschuss kommt vielmehr auch Departementsvorsteher Samuel Schmid. Dieser habe «heimtückisch und fahrlässig» gehandelt, wohingegen Nef seinen Chef über die private Situation «offen und ehrlich» informiert habe. Deswegen müsse Schmid gehen.
«Nef und Schmid sind für die Schweizer Armee untragbar, wenn unsere Armee noch glaubwürdig sein will», schreibt Roland. Er verlangt deswegen den «sofortigen Rücktritt von Nef und dem ebenso verantwortlichen Bundesrat Samuel Schmid.» Dem schliesst sich Jana Kellenberger an. Sie schreibt: «Herr Nef ist ein hervorragender Chef Armee […]. Das Verschulden liegt alleine bei Sämi Schmid.»
SVPler will zur GSoA
Ganz verleidet ists Roman: «Wenn die zwei Herren Nef und Schmid nicht in der nächsten Zeit ihre Posten zur Verfügung stellen, überlege ich mir (als SVP-Mitglied), ob es nicht sinnvoll wäre, der GSoA beizutreten. Bis jetzt konnte ich mit diesen ja noch nichts anfangen aber je länger, je mehr kann diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden...» (gux/zum)
Für die Mehrheit der Blick.ch-Leser ist deswegen klar: Roland Nef muss zurücktreten. Über zwei Drittel fordern in der Online-Abstimmung seinen Abgang.
«Nefs drei Sterne sind am Sinken», meint Heinz aus Zürich. Livelife aus Zug fordert: «Wer keine weisse Weste aufzuweisen hat, soll gefälligst von einer solchen Position weichen. Er gehört abgesetzt, aber subito!» Auch E. Chabloz aus Neuchatel ist dieser Meinung: «Ein Armeechef muss einen eindeutig guten Leumund vorweisen können.»
Als Armeechef poche Nef auf Recht und Ordnung, eben deswegen könne er nicht selbst «Dreck am Stecken haben», meint Thomas. Und Pz Grendaier schreibt: «NEF=NichtErFüllt». Jetzt heisse es «Abtreten, ausführen marsch, das ist ein Befehl!».
Bundesrat Schmid unter Beschuss
Nicht alle Leser sind aber der Meinung, dass der Schwarze Peter alleine Nef zugeschoben werden soll. Stark unter Beschuss kommt vielmehr auch Departementsvorsteher Samuel Schmid. Dieser habe «heimtückisch und fahrlässig» gehandelt, wohingegen Nef seinen Chef über die private Situation «offen und ehrlich» informiert habe. Deswegen müsse Schmid gehen.
«Nef und Schmid sind für die Schweizer Armee untragbar, wenn unsere Armee noch glaubwürdig sein will», schreibt Roland. Er verlangt deswegen den «sofortigen Rücktritt von Nef und dem ebenso verantwortlichen Bundesrat Samuel Schmid.» Dem schliesst sich Jana Kellenberger an. Sie schreibt: «Herr Nef ist ein hervorragender Chef Armee […]. Das Verschulden liegt alleine bei Sämi Schmid.»
SVPler will zur GSoA
Ganz verleidet ists Roman: «Wenn die zwei Herren Nef und Schmid nicht in der nächsten Zeit ihre Posten zur Verfügung stellen, überlege ich mir (als SVP-Mitglied), ob es nicht sinnvoll wäre, der GSoA beizutreten. Bis jetzt konnte ich mit diesen ja noch nichts anfangen aber je länger, je mehr kann diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden...» (gux/zum)
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