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In diesem Haus wurde Natascha Kampusch festgehalten. Jetzt soll es ihr Leid mindern helfen.
(Keystone)
Mit der Liegenschaft, die auch die traurige Geschichte der heute 18-jährigen Natascha Kampusch birgt, soll unter anderem das Schmerzensgeld für die Qualen des Mädchens gedeckt werden. Dies berichtet die «Neue Kronen Zeitung» in ihrer morgigen Ausgabe.
Das weltweite Medieninteresse an dem spektakulären Fall soll demnach eine Wiener Agentur für Öffentlichkeitsarbeit managen.
Natascha Kampusch selbst hat sich heute mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt und um Geduld gebeten. «Lasst mir Zeit, bis ich selbst berichten kann», hiess es in ihrer Erklärung, die ihr Psychiater in Wien verlas (Blick Online berichtete).
Den Raum, in dem sie gefangen gehalten wurde, habe ihr Entführer gemeinsam mit ihr am Beginn ihrer Entführung gestaltet. Es sei ihr Raum und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sagte Kampusch in der Mitteilung.
Das Mädchen war am 2. März 1998 auf dem Schulweg in Wien verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Am vergangenen Mittwoch gelang ihr die Flucht, der Täter nahm sich während der Grossfahndung nach ihm das Leben.
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