NASA-Sonde «Juno» So nah an Jupiter wie noch nie

Washington – Nach mehr als fünf Jahren im All hat die Sonde «Juno» am Samstag enge Bekanntschaft mit Jupiter gemacht: Sie kam ihm nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA so nahe wie kein anderes Raumfahrzeug zuvor. Jetzt warten die Wissenschaftler auf Daten.

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«Juno» sei nahe den oberen Wolken des Planeten «gesegelt», teilte die NASA auf Twitter mit. Nach früheren Angaben näherte sich die Sonde Jupiter gegen 15.00 Uhr MESZ auf bis zu 4200 Kilometer. «Juno» war am 5. August 2011 zu ihrer Reise aufgebrochen und umkreist Jupiter seit dem 4. Juli, ist ihm aber bisher noch nie so stark auf die Pelle gerückt wie am Samstag.

Und so wird es auch bleiben: Bis zum Ende der Mission im Februar 2018 sind zwar noch 35 weitere Rendezvous geplant - aber bei keinem soll «Juno» derart auf Tuchfühlung gehen wie dieses Mal.

Die NASA hofft nun auf reiche Datenausbeute. Denn anders als bei der Ankunft waren diesmal alle Kameras und wissenschaftlichen Instrumente an Bord der Sonde eingeschaltet. «Dies ist unsere erste Gelegenheit, wirklich einen Blick aus der Nähe auf den König unseres Sonnensystems werfen zu können», sagte NASA-Mitarbeiter Scott Bolton. (sd/sac)

Publiziert am 28.08.2016 | Aktualisiert am 03.09.2016
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1 Kommentare
  • Ronald  Schmid aus Miami
    28.08.2016
    Macht diese Sonde Juno doch einen riesen Umweg, mit der sehr starken elliptischen Umlaufbahn, so stark, dass sie bei kleinster Abweichung via „Slingshot“ gleich wieder weg von Jupiter, katapultiert hätte werden können. Nur ohne grossen elliptischen Umweg als Umlaufbahn, mit immer nur kurzer u. superschneller Annäherung wären ihre empfindlichen Instrumente wohl bei der starken Roentgen- und elektromagnetischen Strahlung nach Kürze wohl zerstört worden.