Moschee-Spion: Vorwürfe abgeschmettert
Aktualisiert um 15:40 | 25.05.2007
BERN – Der frühere Geheimdienstinformant Claude Covassi hatte die Schweizer Nachrichtendienste massiv kritisiert. Doch diese Vorwürfe sind jetzt alle zurückgewiesen worden.
Es gebe «keinen einzigen Anhaltspunkt» für Covassis Anschuldigungen, schreibt die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlamets (GPDel) in ihrem heute vorgelegten Schlussbericht. In der Affäre geht es um die angebliche Ausspionierung des Genfer Islam-Zentrums (CIG, Blick Online berichtete).
Es stimme: Der inzwischen 36-jährige schweizerisch-italienische Doppelbürger sei vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP) als Informant rekrutiert worden und habe später auch für den Strategischen Nachrichtendienst (SND) gearbeitet.
Aber: Er habe nie den Auftrag erhalten, das CIG zu infiltrieren oder mit ausländischen Diensten zusammenzuarbeiten. Er sei zudem auch nie mit einer falschen Identität ausgestattet und aufgefordert worden, mit unlauteren Mitteln den Direktor des CIG, Hani Ramadan, blosszustellen und ihn mit dem internationalen Terrorismus in Verbindung zu bringen.
Das hatte Covassi behauptet.
Die «Affäre Covassi» hatte im Februar des vergangenen Jahres begonnen, als verschiedene Medien von unkorrekten Machenschaften der Geheimdienste gegen das Genfer Islam-Zentrum berichteten. Der Bundesrat hat jetzt bis Ende September Zeit, um sich zu diesem Bericht zu äussern. (AP/snx)
Es stimme: Der inzwischen 36-jährige schweizerisch-italienische Doppelbürger sei vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP) als Informant rekrutiert worden und habe später auch für den Strategischen Nachrichtendienst (SND) gearbeitet.
Aber: Er habe nie den Auftrag erhalten, das CIG zu infiltrieren oder mit ausländischen Diensten zusammenzuarbeiten. Er sei zudem auch nie mit einer falschen Identität ausgestattet und aufgefordert worden, mit unlauteren Mitteln den Direktor des CIG, Hani Ramadan, blosszustellen und ihn mit dem internationalen Terrorismus in Verbindung zu bringen.
Das hatte Covassi behauptet.
Die «Affäre Covassi» hatte im Februar des vergangenen Jahres begonnen, als verschiedene Medien von unkorrekten Machenschaften der Geheimdienste gegen das Genfer Islam-Zentrum berichteten. Der Bundesrat hat jetzt bis Ende September Zeit, um sich zu diesem Bericht zu äussern. (AP/snx)
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