Mossad will den Moschee-Spion
von adi sidon (iSRAEL) und BEAT KRAUSHAAR | Aktualisiert um 08:04 | 02.11.2006
TEL AVIV – Jetzt will der israelische Geheimdienst Mossad mit Spion Claude Covassi (36) reden. Die Agenten sind überzeugt: Covassi kann ihnen wichtige Infos für die Sicherheit Israels liefern.
Seit Wochen wartet Covassi in Ägypten darauf, vor den Schweizer Geheimdienst-Kontrolleuren angehört zu werden. Diese wollen ihn aber erst sehen, wenn er mit Dokumenten seine Glaubwürdigkeit beweist.
Nichts am Hut mit solch formaler Bürokratie hat der Mossad. Die israelischen Agenten wollen raschmöglichst Kontakt mit Covassi aufnehmen, um von ihm mehr über die islamistische Szene in der Schweiz zu erfahren.
Der Mossad glaubt, dass Covassi wegen seines Streits mit dem Schweizer Geheimdienst wichtige Informationen für sich behält. Informationen, die für die Sicherheit Israels bedeutend sind.
Covassi gibt sich vorsichtig. Er weiss, dass ein Mossad-Kontakt lebensgefährlich für ihn ist, solange er in Ägypten ist. Er sagt deshalb: «Der Mossad soll sich zuerst bei den Schweizer Geheimdiensten melden. Diese besitzen alle meine Informationen.»
Nichts am Hut mit solch formaler Bürokratie hat der Mossad. Die israelischen Agenten wollen raschmöglichst Kontakt mit Covassi aufnehmen, um von ihm mehr über die islamistische Szene in der Schweiz zu erfahren.
Der Mossad glaubt, dass Covassi wegen seines Streits mit dem Schweizer Geheimdienst wichtige Informationen für sich behält. Informationen, die für die Sicherheit Israels bedeutend sind.
Covassi gibt sich vorsichtig. Er weiss, dass ein Mossad-Kontakt lebensgefährlich für ihn ist, solange er in Ägypten ist. Er sagt deshalb: «Der Mossad soll sich zuerst bei den Schweizer Geheimdiensten melden. Diese besitzen alle meine Informationen.»
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