Mord an Studentin (†19) in Freiburg (D) zeigt erschreckende Parallelen Hat der Vergewaltiger von Emmen wieder zugeschlagen?

Eine junge Frau wird vom Velo gerissen, vergewaltigt und anschliessend ermordet. Die starken Parallelen zum Fall aus Emmen sind unverkennbar. Alles nur Zufall?

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Eine junge Frau fährt in der Nacht auf Samstag mit ihrem Velo am Ufer der Dreisam in Freiburg im Breisgau (D) entlang. Die 19-Jährige war auf einer Studentenparty, gegen drei Uhr nachts macht sie sich auf den Heimweg. Doch dort kommt sie nie an. Ein Unbekannter reisst die Medizinstudentin vom Velo, zerrt sie ins Gebüsch und vergewaltigt sie. Eine Joggerin findet ihre Leiche am frühen Sonntagmorgen im Wasser der Dreisam.

Der Fall erschüttert Freiburg im Breisgau – und weist erschreckende Parallelen zur Ver­gewaltigung von Emmen LU auf. 150 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Tatort in Süddeutschland und demjenigen im Kanton Luzern. Der Fall der 26-Jährigen gibt den Schweizer Ermittlern weiterhin Rätsel auf.

Die junge Frau war am 21. Juli 2015 auf dem Dammweg von einem Unbekannten vom Velo gerissen und brutal vergewaltigt worden. Seitdem ist das Opfer vom Kopf abwärts gelähmt.

Mehr als 60 Hinweise

Der Fall löste eine der aufwendigsten Ermittlungsak­tionen des Kantons aus. Doch trotz DNA-Massentest, Handyauswertungen und 10'000 Franken Belohnung konnte der Täter bis heute nicht geschnappt werden.

Die Tatorte ähneln sich: Beide Frauen wurden in Ufernähe von ihren Velos gerissen und ins Gebüsch gezerrt. Wochenlang haben Polizisten nach der Tat in Emmen Polizeikontrollen auf dem Dammweg durchgeführt – auch in Freiburg versuchen die Ermittler, so Zeugen zu finden. Ausserdem wird mit Flugblättern nach dem Besitzer eines Damen-Trekkingbikes gesucht, das in der Nähe des Tatorts entdeckt wurde. Auch in Emmen rief die Polizei die Bevölkerung mit Flyern zur Mithilfe auf.

Mehr als 60 Hinweise sind bisher bei der deutschen Polizei eingegangen, eine heisse Spur fehlt bislang. Die Ermittler hoffen, den Vergewaltiger anhand der DNA-Spuren überführen zu können. Hat derselbe Täter wieder zugeschlagen? Diese Möglichkeit schliessen die Ermittler nicht aus. «Wir prüfen alle Fälle der vergangenen Zeit und der näheren Umgebung», sagt Freiburgs Polizeisprecherin Laura Riske zu BLICK. Dasselbe gilt für die Luzerner Behörden. Auch dort wird jeder ähnliche Fall genau abgeklärt – national und international.

Publiziert am 21.10.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017
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26 Kommentare
  • Heinz  Rainer , via Facebook 22.10.2016
    Dazu kann man nicht mehr sagen als :" Die Unschuldigen muessen fuer all dies buessen was andere an Fehlern begingen und begehen ". Klar ist dass wir Verbechern unkontrolloert die Einwanderung ermoeglichen.Das ist Humanitaet am falschen Platz. Gruen. Die Frauen sind die Leidtragebden, auch eine Verhaftung wird Ihr Leben nie mehr normalisieren.
  • Erwin  Tust 21.10.2016
    Freiburg im Breisgau hat einen grünen Bürgermeister und gibt sich sehr "flüchtlingsfreundlich". Es ist ein sehr attraktiver Ort für Merkels Gäste und weist dementsprechend einen sehr hohen Anteil an Neumigranten aus dem Süden aus. Als 19-jährige Frau würde ich nicht nachts um 3 Uhr alleine nach Hause fahren. Über den Täter sagt dies natürlich noch nichts direkt aus, aber ehrlich gesagt habe ich durchaus ein gewisses Bauchgefühl. Bitte aus der DNA nähere Schlüsse über die Herkunft ziehen.
  • Reto  Meisterhans 21.10.2016
    zum abk..... ist, dass beim Fall Emmen (und allgemein), die Täter DNA nicht vollumgänglich ausgewertet werden darf. Es darf nur bestimmt werden ob Mann oder Frau, obwohl man vieles mehr daraus lesen könnte. Es ist möglich fast den ganzen Täter mit Haar.- und Augenfarbe sowie Herkunft zu bestimmen. Dies würde doch sicherlich nicht zum Nachteil der Fahndung sein. Aber eben unser hochjuristische Gesellschaft steht sich selbst im Wege und dies immer in mehr Gebieten.
  • Paul  Egli 21.10.2016
    In Schweden ist die Vergewaltigungsrate dank der linken Asylpolitik weltweit auf Platz 1 vorgeschnellt. Also wundert euch nicht, dass solche Fälle rapid zunehmen werden, denn die Politik hat diesbezüglich gar nichts im Griff. X Hundert Tausend "schutzbedürftige" Männer im besten Alter sind untergetaucht und nehmen sich was sie wollen resp. brauchen. Sie haben nichts zu verlieren und es wird sie auch niemand für nichts bestrafen. Aber das linke Europa hat das ja gewollt, also jammert jetzt nicht.
    • Heinz  Kremsner , via Facebook 21.10.2016
      Totaler Unsinn P.Egli.Schweden zählt die Kriminalitätsstatistik bei Sexual-Delikten anders als alle anderen Länder der Welt! Bei Vergewaltigung wird jede einzelne Tat als Vergewaltigung gezählt. Beispielsweise der Schwedische Pfarrer der verurteilt wurde wg 2300 fache Vergewaltigung. Es war aber ein Täter - er - und 23 Mädchen und Buben. In der Statistik steht dann 2300. In der CH würde die Zahl 23 stehen.Schweden Ehe bei Vergewaltigung jede einzelne Tat gezählt. In der CH nur der Täter
  • Daniela  Ponti 21.10.2016
    Auch dies könnte man sich überlegen: Täter müssen wissen dass sie hart, sehr hart bestraft werden. Keine Kuscheljustiz mehr, sondern hartes Brot und Wasser in schlecht geheizten Kellerverliessen. Sie wissen schon, was ich meine...
    • Niels  Huggli aus Zug
      21.10.2016
      Im Strafen überbieten gewisse noch die Brutalität der Täter. Wenn der Täter ein psychisch Kranker ist, kann ihn auch die härteste Strafe nicht abschrecken. Das zeigt doch schon die ganze Menschheitsgeschichte. Wir müssen bessere Wege finden, damit sich solche Verbrechen nicht mehr ereignen. Solche Typen sind schon als Kinder auffällig, das muss irgendwo gemeldet werden können.