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Zuallererst müssen Sie in Erfahrung bringen, welche Art von Nüssen Ihre Enkeltochter nicht verträgt. Die meisten Nuss-Allergiker reagieren auf Haselnüsse, gefolgt von Baumnüssen und Paranüssen. Ebenfalls zu den häufigsten Allergieauslösern gehören Erdnüsse.
Allen gemeinsam ist, dass bereits kleinste Mengen, sogenannte Spuren, allergische Reaktionen auslösen können. Meist gut vertragen werden Kokosnüsse und Pekannüsse sowie das aus Mandeln hergestellte Marzipan.
Sobald Sie wissen, was Sache ist, gilt grundsätzlich eines: Lebensmittel, die potenziell im Verdacht stehen, unverträglich zu sein, vermeiden oder wenn möglich komplett ersetzen. Lesen Sie bei gekauften Produkten aufmerksam die Zutatenliste. Dies auch bei schon bekannten Nahrungsmitteln, da sich die Rezepturen immer wieder ändern können.
Meist handelt es sich dabei um Backwaren wie Guetzli oder Kuchen. Achten Sie bei Fertigprodukten auf das spezielle Gütesiegel von «aha!», dem Schweizerischen Kompetenzzentrum für Allergie, Haut und Asthma. Alle damit gekennzeichneten Produkte sind nach strengen Kriterien geprüft worden und unter anderem auch für Nussallergiker geeignet.
Eine andere Variante ist das eigene Zubereiten des Weihnachtsgebäcks. Damit können Sie die allergieauslösenden Substanzen umgehen. Tauschen Sie Haselnüsse und Erdnüsse durch Kokosraspeln, Sesam oder je nach Verträglichkeit durch Mandeln aus.
Zudem gibt es klassische Guetzlisorten, die von der Grundrezeptur her schon nussfrei sind. So zum Beispiel Mailänderli, Spitzbuben, Sablés oder Chräbeli.
Vertrauen Sie auch auf die Erfahrung und das Wissen Ihrer Enkeltochter. Meist sind Allergiker sehr gut instruiert und sensibilisiert. Oft kann man viel von den Betroffenen selber lernen. Ein persönliches Gespräch wird Sie zu diesem Thema zusätzlich stärken und Sie können etwas gelassener dieser Zeit entgegensehen.