Meisen und Finken meiden Futterstellen Hilfe, wo sind unsere Vögel?

RÜSCHLIKON - ZH - In diesem Winter lassen sich die gefiederten Freunde nur selten sehen. Die Vogelwarte Sempach nennt die Gründe.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Mit Pfefferspray und Schlägen Erbitterter Scheidungskrieg um Hund
2 Postkarten für behinderte Denise Facebook-Aufruf berührt die Schweiz
3 «Gut für Menschen ohne Kinder, Humor und Moral» Darum meiden...

News

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
41 shares
12 Kommentare
Fehler
Melden

Kinder und Vogelfreunde sind frustriert. An den Winterfutterstellen herrscht gähnende Leere. Von gefiederten Freunden wie Meisen, Finken oder anderen Exemplaren fehlt jede Spur.

«Meine zwei Enkelkinder fragen jeden Tag, wann denn endlich die Vögelchen wieder kommen», sagt eine BLICK-Leserin (66) aus Rüschlikon am Zürichsee. «Wir haben uns vor einem Monat extra eine neue Futtersäule mit einem Dach gekauft. Dazu einige Meisenknödel. Und nun – Fehlanzeige!»

Vogelwarte nennt Gründe

Die Vogelwarte Sempach führt drei Gründe für die Abwesenheit an. «Vielerorts im Flachland gibt es derzeit eine sogenannte Buchenmast. Das heisst, die Buchen tragen sehr viele Früchte, Buchnüsschen oder auch Bucheckern. Deshalb halten sich beispielsweise die vorhandenen Meisen vorwiegend im Wald auf, wo sie reichlich Nahrung finden», sagt Matthias Kestenholz von der Vogelwarte.

Zudem sei das Füttern von Kleinvögeln im Winter sehr beliebt. «Das wachsende Angebot an Futterstellen trägt dazu bei, dass pro Futterplatz gefühlt weniger Vögel auftreten.»

Wenig erfolgreiche Brut

Am Beispiel Meisen nennt Kestenholz als dritten Abwesenheitsgrund die wetterbedingt wenig erfolgreiche Brutzeit im Frühling 2016. Dementsprechend schwach seien die Bestände. «Schon nächstes Jahr kann es wieder hohe Bestände geben. Es handelt sich um natürliche Bestandsschwankungen, nicht um einen anhaltenden Rückgang, der zur Sorge Anlass geben müsste.»

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017
teilen
teilen
41 shares
12 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

12 Kommentare
  • Rolf  Büchler aus Biel
    10.01.2017
    Herr Bachmair das sind keine schrägen Vögel sondern Zirkusartisten .
    Das Bundeshaus hat ja auch eine Kuppel und das Volk sind die Zuschauer .
  • Peter  Klein , via Facebook 10.01.2017
    Nun ja, dann sollte mal jemand von der Vogelwarte Sempach zu mir kommen. Seit Anfang Winter stelle ich einen Unterteller voller gemahlener Baumnüsse auf den Balkon und Meisen sowie Rotkehlchen kommen in Scharen. Freude herrscht.
  • Marc  White 10.01.2017
    Ich habe hier ca. 30-50 Spatzen, zwischen 6-10 Amseln und ein treues Rotkehlchen das morgens immer als erstes am Platz ist. Selten verirrt sich mal eine Meise hierhin.
    Achja ein Zaunkönig schaute auch mal vorbei.
    Letztes Jahr hatte es fast keine Spatzen, dafür massig Meisen aller Art.
    Amseln sind immer gelich viele hier.
  • marc  klauser aus schmitten
    10.01.2017
    Man frage besser diese Krähenfans. Ein Theater absolvieren wenn mal eine Krähe abschiesst. Es hat zu viele Krähen und zu viele Elstern, das geht aber in keinen Schädel unseren Besserwissern und Vogelschützer.
  • Marc  Tschopp 10.01.2017
    Als Vogel Freund und Fotograf gehe ich in die Natur um Vögel zu beobachten und nicht an Futterstellen. Lern den Kindern in die Natur zu gehen und sie werden sich Wundern, was da alles rumfliegt. Mal ohne Smartphone und App durch die Gegend gehen und Augen auf, es gibt "noch" viele Vögel.