Skeleton-Olympiasiegerin von Turin Maya Pedersen abgeschlagene Zwölfte

  • Publiziert: 19.02.2010, Aktualisiert: 10.02.2012

Die Schweizer Skeletonfahrerin Maya Pedersen wird ihren Goldmedaillengewinn von Turin in Whistler nicht wiederholen können.

Das hat sich Maya Pedersen wohl anders vorgestellt: Die Titelverteidigerin des Frauen-Rennens im Skeleton liegt bei Halbzeit nur an zwölfter Stelle. Der Rückstand auf die drittplatzierte Kanadierin Mellisa Hollingsworth beträgt mehr als eine Sekunde.

Die in Norwegen wohnhafte Bernerin zeigt im letzten Rennen ihrer Karriere einen soliden ersten Lauf, aber einen schwachen zweiten, in dem sie drei Plätze einbüsste. Immerhin sind die Starzeiten gut, in dieser Hinsicht kann sie sich im Vergleich zum Training klar steigern.

In Führung nach zwei von vier Durchgängen liegt die Britin Amy Williams, mit überraschend klarem Vorsprung (0,30) vor der Deutschen Kerstin Szymkowiak. Top-Favoritin Hollingsworth befindet sich erstaunlicherweise etwas im Hintertreffen. Die Deutsche Marion Trott, die im letzten Jahr in Whistler das Weltcup-Rennen dominiert hatte, ist als Zehnte ebenfalls bereits geschlagen. (Si/sim)

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