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Fränzi Mägert-Kohli darf zwar, trotz eines Torfehlers im ersten Lauf, im zweiten Lauf antreten und fährt mit 41,65 Sekunden prompt die Lauf-Bestzeit heraus.
Doch ihr Sturz im ersten Durchgang, der ihr die schlechteste Zeit einbringt, ist eine zu grosse Hypothek für die 27-jährige Bernerin. Die verlorene Zeit kann sie im zweiten Lauf nicht mehr aufholen.
Die Weltmeisterin im Parallel-Slalom von 2009, die in Vancouver mit Podest-Ambitionen angetreten ist, verpasst damit die Qualifikation für den Achtelfinal. Der Traum einer Olympia-Medaille ist geplatzt.
Die Bedingungen sind extrem. Es schneit, regnet, windet. Doch die Berner Oberländerin sucht für ihr Missgeschick keine Ausreden.
«Es war schwierig, ja. Aber ich will jetzt nicht Fehler suchen. Es lag nicht an der Piste, nicht an der Vorbereitung. Ich habe keine Erklärung, weshalb mir dieser Fehler passiert ist», sagt Mägert-Kohli nach dem Rennen.
Tritt sie nach dieser Saison zurück? «Ich wollte im Frühling sowieso eine Analyse machen, unabhängig vom Ausgang des Olympia-Rennens.» Jetzt sei es dafür noch zu früh: «Im Moment bin ich enttäuscht, einfach nur enttäuscht.»
Gold geht an Nicolien Sauerbreij. Die Holländerin macht im 2. Finallauf gegen die Russin Jekaterina Iljutschina einen knappen Rückstand wett. Bronze holt sich die Österreicherin Marion Kreiner. (M.A./msc)