
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Zwei-Meter-Mann Peter Crouch stürmt im Stamford-Bridge-Stadion für die Roten aus Liverpool. Das Herz seines Vaters Bruce schlägt jedoch für Chelsea.
«Mein Dad ist ein riesiger Chelsea-Fan», sagte Liverpools mit sechs Toren treffsicherster Schütze in der laufenden Champions League. Nur um sich sofort zu korrigieren. «Er war der grösste Chelsea-Fan. Natürlich hilft er jetzt Liverpool, seit ich dort spiele.» Überzeugend klang das aber nicht.
Denn sein Vater, ein reicher Börsenmakler, hat seit Jahren ein Saison-Abo bei Chelsea. Und früher nahm er jeweils seinen Sohn mit zu den Chelsea-Matches. Aber vielleicht hat Papa Crouch ja Glück und es gibt heute gar keinen Sieger.
Denn seit Frühling 2005 spielten die beiden Klubs in der Champions League viermal gegeneinander. Dreimal gabs ein 0:0 – und beim einzigen Tor im Halbfinal-Rückspiel 2005 war der Ball gar nicht hinter der Linie. Sagen die Chelsea-Fans.
Blues-Trainer Jose Mourinho versucht, Liverpool die Favoritenrolle zuzuschieben: «Während wir um Meister- und Cup-Trophäen fighten, kann Liverpool seine Spieler für die Champions League schonen.» Zudem glaubt er, dass der «rote Erzfeind» seine Spieler zu gelben Karten provozieren will. Sollte es dabei Ballack (heute fraglich), Drogba, Robben, Joe Cole oder Diarra treffen, wären sie im Rückspiel gesperrt.
play
Liverpool-Riese Peter Crouch beim Abschluss-Training im Chelsea-Stadion. (AP)