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An der Kreuzung Falkenstrasse/Dufourstrasse beim Opernhaus Zürich war die Welt vor einem halben Jahr noch in Ordnung. Velofahrer hatten einen Velo-, Fussgänger ihren Zebrastreifen. Der Schilderwahnsinn der Verkehrsplaner hatte noch nicht um sich gegriffen.
In der Zwischenzeit wurde gebaut. Und die Stadt Zürich hat eine wahre Flut von Schildern angebracht. Auf nicht mal 20 Metern befinden sich fünf (!) Hinweise für Velofahrer und Fussgänger. Hand aufs Herz: Können Sie mit dem Velo an dieser Stelle in Sekundenschnelle entscheiden, wie Sie sich richtig verhalten?
Für Heiko Ciceri, Sprecher Dienstabteilung für Verkehr in Zürich, ist der Fall ganz einfach zu lösen. Velofahrer und Fussgänger müssen sich hier nämlich das Trottoir teilen («Mischverkehr»). «Die Schilder wurden angebracht, weil Fussgänger und Velofahrer die Strasse getrennt überqueren müssen», so Ciceri auf Anfrage zu Blick.ch. Hinzu komme, dass an dieser Stelle die Velofahrer den Autos den Vortritt geben müssen.
Aber warum stellt die Stadt einen solchen Wald von Schildern hin? «Die rechtliche Grundlage ist besser, falls es an dieser Stelle zu einem Unfall oder einer Busse kommt», erklärt Ciceri. Zudem wolle man nicht noch mehr Signale auf dem Boden einzeichnen.
Die zusätzliche Beschilderung hat die Stadt «praktisch nichts gekostet», versichert Ciceri. Ein Schild koste rund 200 Franken. Und die Arbeiter, welche die Signale angebracht hätten, sind ja sowieso schon von der Stadt bezahlt.
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Die Auflösung. Die entsprechenden Symbole sind links im Text aufgeschlüsselt. (ZVG)