Lebensgefährliche Souvenirs So überlebt man ein Selfie auf Island

REYKJAVIK - Vorsicht, heiss: In Island geraten Touristen beim Selfie-Schiessen immer wieder in brenzlige Situationen.

So überlebt man ein Selfie auf Island

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Zahlen Sie es bloss nicht in Raten! Wucherzins fürs GA
2 Nummernschild-Auktion Wallis will mit «VS 1» Kohle machen
3 Die WTO in Genf zittert Machtlos gegen Trump

News

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
1 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

Island ist wunderschön. Aber auch gefährlich, sofern man gewisse Regeln nicht einhält. Immer wieder kommt es zu Unfällen, wenn sich Touristen für ein gutes Selfie zu nahe an die Naturwunder der kargen Insel heranwagen.

Die «Iceland Academy» hat es sich zur Aufgabe gemacht, Touristen im Umgang mit der Insel vertraut zu machen und sie vor Gefahren zu warnen. In einem von mehreren unterhaltsamen Videos erteilt Academy-Chefin Stina Bang Tipps für sichere, aber dennoch spektakuläre Selfies.

Gefahr durch Selfie: Island erklärt Touristen über Selfie-Gefahr auf play
Nur nicht zu nahe ran: Immer wieder bringen sich Island-Touristen beim Selfie-Schiessen in Gefahr.  Imago

Tipp 1: Gehen Sie kein Risiko ein. Wagen Sie sich nicht zu dicht an Felsvorsprünge. Sie bekommen auch so für Ihre Bilder in den sozialen Medien viele Likes.

Tipp 2: Auch wenn Sie auf einem Selfie besonders heiss aussehen wollen: Wahren Sie Distanz zu den Geysiren. Diese haben eine Temperatur von teilweise über 100 Grad.

Gefahr durch Selfie: Island erklärt Touristen über Selfie-Gefahr auf play
Stina Bang, Leiterin der «Iceland Academy». Screenshot Youtube

Tipp 3: Gehen Sie nicht zu nahe ans Meer. Wellen und Strömungen sind manchmal unberechenbar. Nicht dass Sie plötzlich zur «Sarah Auf-nimmer-Wiedersehen» werden …

Gefahr durch Selfie: Island erklärt Touristen über Selfie-Gefahr auf play
Stina Bang ist Leiterin der «Iceland Academy», die Touristen auf originelle Weise in die Geheimnisse der Insel einführt. 

Stina sagt: «Auch wenn Island eine Landschaft ist, für die es sich zu sterben lohnt, bedeutet das nicht, dass Sie das auch wirklich tun sollen.»

Die «Kurse» der Iceland Academy umfassen nebst Hinweisen zur Sicherheit auch kulturelles Grundwissen wie etwa zu isländischen Ess- oder Badegewohnheiten.

Gefahr durch Selfie: Island erklärt Touristen über Selfie-Gefahr auf play
Vorsicht: Selbst die Wellen sind unberechenbar. Imago

Die Mitglieder der Academy sind ausgewählte Experten in ihrem Bereich –von Vertretern der Isländischen Rettungsdienste über die vielfach ausgezeichnete Nationalmannschaft der Köche bis hin zu Abenteuersport-Spezialisten.

Publiziert am 28.11.2016 | Aktualisiert am 28.11.2016
teilen
teilen
1 shares
5 Kommentare
Fehler
Melden

5 Kommentare
  • Don  Turbulento aus Pratteln
    28.11.2016
    Ich war dieses Jahr in Island und habe dabei bemerkt, dass jeder unterdessen versucht, sich mit der eigenen - oder einer fremden Drohne zu erschlagen. Hat aber leider noch nicht sehr oft funktioniert..........schade
  • Hans  Meisner aus Aarau
    28.11.2016
    Schade. Mit solchen Beiträgen wird der Darwinismus und dessen Selektionsprinzip zerstört. Ganz schlecht für unsere Zukunft.
  • Marco  Weber 28.11.2016
    Und ich dachte es reicht wenn man an den gesunden Menschenverstand appeliert, der Rest fällt dann unter das darwinsche Prinzip der natürlichen Selektion!
  • Dani  Rosso 28.11.2016
    Sorry aber wer so eine Anleitung braucht um zu "überleben" sollte sich statt aufs Selfie machen besser mal auf sich selfie konzentrieren... Im übrigen statt mit dem Rücken zu was schönem oder interessanten zu stehen, einfach mal umdrehen und vor Ort statt später zu Hause geniessen...
    • Mark  Reist 28.11.2016
      Da verlangen Sie vom einem Grossteil der heutigen Zeitgenossen eindeutig zu viel. Lieber behelligt man seine Facebook-"Friends" zum zehnten oder zwanzigsten mal mit seinem Antlitz, als dass auch bloss auf einer einzigen Aufnahme die Landschaft in ihrer vollen Pracht zu geniessen wäre.