Kurioses Bild aus dem Baselbiet Blitzkasten geblitzt

Ein Mitarbeiter des Blitzkastenherstellers Multinova/Jenoptik fuhr während eines Radarfallentransports zu schnell – und wurde prompt von einem anderen Blitzer erfasst.

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Die Firma Multinova/Jenoptik stellt Radarfallen für die ganze Schweiz her. Wo die Blitzkästen stehen, scheinen die Mitarbeiter der Firma aber nicht genau zu wissen. So entstand im August dieses Jahres auf der Autobahn A2 im Baselbiet ein kurioses Blitzerfoto. 

Ein Mitarbeiter fuhr mit einer Radaranlage am Anhängerhaken durch den Arisdorftunnel. Und obwohl beim Tunneleingang vor der bevorstehenden Geschwindigkeitskontrolle gewarnt wird, drückte er aufs Gas.

Der Anhänger war zu leicht

Statt der für Fahrzeuge mit Anhänger erlaubten 80 Kilometer pro Stunde fuhr der Mann mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 93 durch den Tunnel, wie die «Basler Zeitung» berichtet. Und die Radaranlagen können Autos mit Anhängern von normalen Fahrzeugen unterscheiden. Prompt wurde das Auto samt Blitzkasten vom Radargerät erfasst.  

«Wir wurden gebüsst, das ist richtig. Der Anhänger ist leicht, man ist schnell einmal zu schnell unterwegs», erklärte die Firma gegenüber der «Basler Zeitung». Die Busse musste der Verkehrssünder aber selber übernehmen. (pfc)

Publiziert am 09.12.2016 | Aktualisiert am 09.12.2016
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8 Kommentare
  • Albert  Eisenring 09.12.2016
    Wow - super Erklärung; dadurch wurde mir endlich klar, warum ich so oft geblitzt werde. Denn ganz ohne Anhänger bin ich wegen des umso geringeren Gewichtes natürlich noch schneller mal zu schnell unterwegs...
    • Stefan  Arber aus Zürich
      10.12.2016
      Vielleicht ist es auch so gemeint dass man nicht immer in Erinnerung hat dass man einen Anhänger hinter sich hat (eben wegen des geringen Gewichts) und für Fahrzeuge ohne Anhänger eine höhere Geschwindigkeit erlaubt wäre.
  • Peter  Leo 09.12.2016
    Wenn die ortstfesten Blitzkästen Anhängerzüge unterscheiden können, sollten eigentlich Lastwagen, Anhängerzüge und Sattelschlepper dauernd gebüsst werden. Der Tacho an meinem Auto zeigt bei Begrenzung 80 km/h regelmässig 90 km/h. Wenn darunter, sehe ich nur noch die Lastwagenfront gross im Spiegel. Einige sind über den Felsenauviadukt abwärts auch schneller, dann lasse ich sie ziehen.
    • Felix  Egolf aus CHAM
      10.12.2016
      Es ist tatsächlich so, dass die meisten LKWs leider am Begrenzer, d.h. mit echten 88 oder 89 km/h gefahren werden. Die entsprechende Ordnungsbusse betrüge, je nach Messtoleranz Fr. 20.- oder 60.-.
      Löbliche Ausnahmen sind die Chauffeure von COOP.
      Busse fahren übrigens selten mehr als 4 km/h über ihrer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

    • tom  tomason 10.12.2016
      Es ist tatsächlich so dass Tachos im PKW erhebliche Messtoleranzen haben können. So ist es verboten dass ein Tacho weniger anzeigen darf als dass effektiv gefahren wird, dazu kommt noch der Zustand der Pneus wie auch Unterschiede von Sommer zu Winterpneus festgestellt werden können. Hingegen die Tachos der LKWs sind geeicht und werden auch regelmässig einer Prüfung unterzogen.
    • Heinrich  Ochsner 10.12.2016
      wow, da hasst du ja eine krasse Karre, der Tacho ist frisiert.
      Oder hast du falsch bereift? Immerhin besser, als der Tacho geht hinterher. 7 Prozent ist die Tolleranz bei der Beifung, nach unten wie nach oben. Hat der erste Mech schon 7 Prozent ausgenutzt und der Zweite macht es nochmals, dann gibts Probleme. 4 x 4 Autos sollten nicht mehr als 3 Prozent - 4 Prozent abweichen
  • Andy  Honegger 09.12.2016
    Zu schnell ist zu schnell, ok. Aber in gewissen Situationen hat man heute eben schnell mal 93 statt 80 drauf. Kurz nicht aufpassen und der Kolonne hinterher fahren...
    • Hedi  Tell aus Altdorf
      09.12.2016
      Wo sehen Sie eine Kolonne? Ausserdem handelt es sich hier um eine Abschnittsmessung über 1.7 km, also nichts mit «kurz mal nicht aufpassen». Aber eigentlich ist das Foto einfach nur lustig.