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Knuts Pate, der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel, hat ihn zum offiziellen Maskottchen des internationalen Treffens ernannt. Das Umweltministerium erklärte am Freitag, kein anderes Tier symbolisiere die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Gabriel war erstmals am 23. März als Knut-Pate aufgetreten, als der Bär im Berliner Zoologischen Garten der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Seitdem haben mehr als 600 000 Menschen Knut im Zoo besucht. Die Zoo-Direktoren Bernhard Blaszkiewitz und Gerald R. Uhlich betonten, die Eisbären-Population sei vom Aussterben bedroht. Daher solle Knut «als Symbolfigur für den langfristigen, nachhaltigen und vor allem respektvollen Umgang der Menschen mit den Wirtschafts- und Lebensräumen unserer Erde etabliert werden».
Minister Gabriel schrieb in einem gemeinsamen «Knut-Magazin» des Zoos und des Ministeriums: «Mit der Vernichtung der Arten löschen wir in immer schnellerem Tempo die Festplatte der Natur. Diese Schäden sind irreversibel. Deshalb stellen wir die Umweltpolitik auf zwei Säulen: Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt.» (SDA)
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Wird zum Aushängeschild für UNO-Konferenz: Eisbär Knut. (Reuters)
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