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Das neuseeländische Gesetz sieht vor, dass neue Kraftwerke über zehn Megawatt, deren Energiequelle zu mehr als 20 Prozent Öl, Kohle oder Gas ist, verboten werden. Das verkündete Energie- und Klimaminister David Parker. Schon jetzt werden 65 Prozent des neuseeländischen Stroms aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt, zumeist aus Wasserkraft. Die Zukunft liege in Erdwärme und Wind, erklärte Parker.
Greenpeace lobte den neuseeländischen Vorstoss als wegweisend.
Die EU-Kommission begrüsste unterdessen die Ratifizierung des Kyoto-Klimaschutzprotokolls durch Australien unter dem neuen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Kevin Rudd. «Australien hat einen sehr wichtigen Schritt unternommen», erklärte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. Die bisherige australische Regierung hatte sich geweigert, das bereits 1997 ausgehandelte Abkommen zu ratifizieren.
Wie wichtig die Vorreiterrolle der Industriestaaten ist, zeigt auch unsere Grafik des CO2-Ausstosses. Demnach sind immer noch Australien, die USA und Kanada die Dreckschleudern dieser Welt. Jedenfalls pro Kopf gerechnet. (AP/snx)