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Es ist ein kleiner Beitrag für die Umwelt, und – je nach Essgewohnheit – eine grosse Hürde für Fleischfreunde: Heute tischt uns der WWF den Klima-Zmittag auf. Ein vegetrarisches Essen verursache, so das Argument, im Schnitt dreimal weniger CO2 als eines mit Fleisch.
Am Beispiel einer vierköpfigen Familie wird klar, wie die Umwelt mitisst: Wenn diese Familie nur dreimal pro Woche Fleisch isst, kompensiert sie den CO2-Ausstoss eines Durchnittsautos im selben Zeitraum.
WWF-Konsumexpertin Jennifer Zimmermann sagt gegenüber Blick.ch, warum sie heute «ein vegetarisches Mittagessen» zu sich nimmt: «Wer häufiger vegetarisch isst, macht etwas für die Umwelt und für die eigene Gesundheit. Fleisch sollte etwas besonderes sein.»
Hauptsponsorin hinter dem Klima-Zmittag ist die Migros. In ihren Restaurants gibts darum heute ein spezielles Menu: «Kürbis-Risotto mit Salat, für nur sechs Franken», erklärt Zimmermann.
Schweizer Promis unterstützen den Klima-Zmittag. So Noch-Bundesrat Moritz Leuenberger, ein bekennender Vegetarier: «Durch das Wasser und Futter, welches weltweit für das Schlachtvieh gebraucht wird, fehlt Millionen von Menschen genügend Nahrung.» Ihn stört auch der «erhebliche Treibhausgas-Ausstoss», den .
Jaël Krebs, Sängerin der Berner Pop-Rock-Band Lunik, denkt beim fleischlosem Essen an Alternative statt an Verzicht: «Vielleicht lernt so der eine oder andere Schweizer ein neues Gericht kennen, das ihm schmeckt.»
Mehr als 1000 Institutionen – Krippen, Mittagstische, Schulen, Heime und Spitäler – haben sich für den Klima-Zmittag angemeldet. Fleischlos glücklich können aber auch Swisscom- und Post-Mitarbeiter werden: Ihre Kantinen folgen dem Beispiel der Migros-Küche. Insgesamt beteiligen sich rund 75‘000 Personen am Klima-Zmittag.
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Frisches Gemüse stillt den Hunger – und freut die Umwelt. (ZVG)