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Die Klimaerwärmung ist da und sie ist von Menschen verursacht. Das sagt der Klimaforscher und Professor Reto Knutti von der ETH Zürich. Für ihn ist klar: «Wenn wir nichts unternehmen, drohen Konsequenzen. Auch in der Schweiz.»
Falls wir den globalen Temperaturanstieg nicht verhindern, könnte es in der Schweiz vermehrt zu Überschwemmungen, Dürren und anderen Naturkatastrophen kommen, so Knutti. Erinnerungen an die schlimmen Hochwasser im Berner Mattequartier oder die Katastrophe in Gondo mit 13 Toten werden wach.
Hunderttausende Opfer weltweit
Auf der ganzen Welt kommt es Jahr für Jahr zu mehr klimabedingten Naturkatastrophen. Oft trifft es die ärmsten Länder. Wie etwa Burma, das 2008 vom Zyklon Nargis heimgesucht wurde. Über 100000 Menschen fielen dem Wirbelsturm zum Opfer.
Unvergessen auch der Hurrikan Katrina 2005, der den Grossteil der Stadt New Orleans zerstörte. 1800 Menschen starben damals und noch heute sind viele der zerstörten Stadtteile unbewohnt. Auch in Europa ist der Klimawandel spürbar. Im Jahr 2003 forderte eine Hitzewelle über 70000 Menschenleben. (gca)