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Song Xinyi wurde gestern von den Rettungskräften befreit. Das Mädchen habe nach dem verheerenden Erdbeben vom Montag 43 Stunden im Landkreis Beichuan unter Trümmern gelegen. Die Rettung sei ein «Wunder». Song Xinyi wurde offenbar bereits am Dienstag von den Rettungskräften gefunden. Sie konnte aber nicht geborgen werden, weil zu viele Trümmer über ihr lagen.
Die Rettungskräfte gaben ihr von aussen Milch und Nahrung, zudem schützten sie das Mädchen mit Planen vor heftigem Regen. Die Dreijährige überlebte anscheinend, weil sie beim Einsturz des Gebäudes am Montag von den Körpern ihrer toten Eltern geschützt wurde. Auch Song wurde laut Xinhua schwer an den Beinen verletzt, sie konnte aber nach ihrer Rettung laufen.
Auch eine schwangere Frau wurde gestern nach 50 Stunden unverletzt aus Trümmern geborgen. Solchen Wundern stehen aber die enormen Opferzahlen gegenüber, die jeden Tag steigen: Mit 50000 Toten rechnet die Regierung in Peking mittlerweile. Dazu kommen 65000 Verletzte und zehntausende Obdachlose.
Diese Zahlen sind so enorm, dass das Schicksal Einzelner kaum zu fassen ist. Unsere Fotostrecke soll daran erinnern. (SDA/gux)
Nach 43 Stunden unter Trümmern fast unverletzt geborgen: die kleine Song.- Reuters