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Um seinen Nati-Platz im Hinblick auf die WM 2010 nicht zu gefährden, will Haki weg aus dem goldenen Käfig Katar mit seiner Micky-Maus-Liga.
Am liebsten soll der Weg zurück in die Schweiz führen. Und hier am liebsten zum FC Luzern, der diesen Transfer nach den diversen Trainerwechseln aber unmöglich stemmen kann. Doch Luzern ist kein Spezialfall. Es lässt sich für den Torschützenkönig der letzten Saison einfach kein Klub finden.
Einzig Xamax würde Haki liebend gerne nehmen. Doch die Neuenburger sind nicht bereit, die geforderte Ablösesumme zu zahlen. Und Haki ist nicht scharf auf Neuenburg, hat dem Klub bereits eine Absage erteilt. Trotzdem hat sich Yakins Agent Peter Bozzetti gestern nochmals mit Xamax-Sportchef Alain Geiger unterhalten. «Geiger hat mir versichert, dass die Türe für Yakin offen bleibe. Vielleicht klappe es in einem halben oder in einem Jahr», so Bozzetti.
Bleibt also als einzige Rückkehrhoffnung Sion. Präsident Christian Constantin, nie um eine spektakuläre Aktion verlegen, ist ein bekennender Haki-Fan. Und deshalb ist er die Sache proaktiv angegangen und hat sich über
seinen Anwalt bei den Bossen von Al-Gharafa erkundigt, was man für Yakin auf den Tisch blättern müsste. Constantin: «Die wollen eineinhalb Millionen Franken. Das ist ein Preis, der für mich keine Diskussionsbasis darstellt.»
Bozzettis Mission steht also kurz vor dem Scheitern. Es sei denn, es findet sich noch ein Ausweg in Richtung Ausland. Was allerdings bei Yakins leidvoller Vorgeschichte als Söldner auch alles andere als ein Kinderspiel ist. Bozzetti: «Ich habe mich mit Daniel Jeandupeux unterhalten. Der Berater des Präsidenten von Ligue-1-Klub Le Mans hat ein gewisses Interesse signalisiert.» Was auch immer das heisst.
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Dreht nicht nur gerne Däumchen: Hakan Yakin. (Benjamin Soland)