Jolanda Schwegler und ihre Tiere suchen verzweifelt ein neues Zuhause «Ich hoffe auf ein Weihnachtswunder»

RECKINGEN VS - Jolanda Schwegler (48) muss bis Ende Jahr mit ihren Tieren ausziehen. Das Haus, in dem sie wohnt, ist verkauft worden. Sie sucht verzweifelt eine neue Bleibe.

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Jolanda Schwegler aus Reckingen VS ist verzweifelt. «Ich muss Ende Jahr raus. Das Haus wurde verkauft. Etwas Neues habe ich bisher nicht gefunden.» Schwegler ist nicht allein. Sie hat zwei Hunde, drei Katzen, sechs Hasen, drei Meerschweinchen, 24 Vögel und sechs Schildkröten.

Seitdem die Tierliebhaberin vor etwas mehr als fünf Jahren vom Aargau ins Wallis gezügelt ist, gehören auch noch drei Schafe und zwei Zwerggeissen zu ihrem kleinen Zoo. Die meisten der Tiere waren verwahrlost, Schwegler päppelte sie wieder auf. «Meine Tiere bedeuten mir alles. Sie geben mir einen Sinn im Leben. Sie sind das Letzte, was mir geblieben ist.» 

Der Arzt riet ihr zum Leben in den Bergen

Denn Schwegler zog wegen gesundheitlicher Probleme ins Wallis. «Mein Arzt empfahl mir, über 1200 Meter über Meer zu wohnen.» Sie hat kranke Lungen, schmerzende Gelenke und mehrere Allergien, zum Beispiel reagiert sie empfindlich auf Pollen. 

Wegen ihrer Krankheiten lebt Jolanda Schwegler von einer IV-Rente. «Ich kann deshalb nicht mehr als 1000 Franken Miete bezahlen. Ich brauche in Gehdistanz auch öffentliche Verkehrsmittel, damit ich meinen Tieren das Futter kaufen kann.»

Seit neun Monaten sucht sie eine neue Bleibe – vergeblich. «Auch die Gemeinde kann mir nichts anbieten.» Sie will sich unter keinen Umständen von ihren Tieren trennen. «Sie motivieren mich, jeden Morgen aufzustehen und mich um sie zu kümmern.»

«Ich schlafe schlecht»

Acht Tage bleiben Schwegler noch, um eine neue Bleibe zu finden. Der riesige Druck zeitigt Folgen: «Ich schlafe sehr schlecht und esse nicht mehr richtig.» Sie wäre unterdessen auch schon zufrieden mit einer Notlösung für ihre Tiere. «Ich selber finde vielleicht etwas auf einem Zeltplatz.» BLICK ist für die Tierliebhaberin die letzte Hoffnung: «Vielleicht gibt es ja doch ein Weihnachtswunder.»

Publiziert am 23.12.2016 | Aktualisiert am 13.01.2017
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20 Kommentare
  • Kevin  Berger 23.12.2016
    Sie ist Schweizerin, deshalb bekommt sie nichts. Wäre sie eine frech fordernde Asylantin wäre schon lange ein halbes Dutzend NGOs zur Stelle.
  • Kurt  Lauener 23.12.2016
    Könnte die Dame nicht auch etwas arbeiten? Wenn sie 49 Tiere so gut versorgen kann, kann sie ja nicht sooooo invalid sein, dass sie eine IV-Rente beziehen muss.
  • Peter  Müller 23.12.2016
    Tierlignadenhöfe anfragen, um wenigstens temporäre Bleiben für die Tiere zu finden! Da findet sich bestimmt etwas! Für die Schildkröten könnte ich temporär einspringen.
  • Murat  Bircan 23.12.2016
    Hallo? es geht hier nicht um die Allergien die Frau Schwegler hat. Es geht hier in erster Linie um ein neues zuhause für diese Tiere. Also bitte, wenn jemand eine Lösung findet um Ihr helfen zu können, dann meldet euch doch bitte rasch über den Blick. Ich bewundere diese Frau sehr! ich glaube das sie wahrscheinlich sonst nicht sehr viel hat, ABER sie hat ein grosses Herz und kümmert sich trotzdem um diese Tiere... Chapeaux und hoffentlich klappt das! Alles gute Frau Schwegler.
  • Roland  Wyss aus Zürich
    23.12.2016
    Es wäre mal toll ein "Jeder Rappen zählt " für solche Probleme zu machen anstatt für Kinder in Not. Menschen in Not ist selbstverständlich auch schlimm jedoch ein Hausgemachtes Problem.
    • Marco  Weber 23.12.2016
      Herr Wyss wiso sollte ich für jemanden Spenden nur weil das Haus verkauft wurde in welchem jemand eingemietet war und nun ausziehen muss? Dann kann ich das nächste mal auch auf Spenden hoffen wenn ich umziehe?
    • Marco  Weber 23.12.2016
      Herr Wyss und das hier ist kein Hausgemachtes Problem? Dann helfe ich also lieber Kindern in Not welche sich nicht selber helfen können anstatt jemandem der durchaus fähig ist seine "Probleme" selber zu lösen!