Ivo A. (33) missbrauchte in Winznau SO ein Mädchen (9) Drei Jahre Knast für Ex-Polizisten – aber nur 12 Monate unbedingt

OLTEN SO - Nur ein Jahr muss Ivo A.* (33) in den Knast, weil er ein neunjähriges Mädchen in Winznau SO mit einer Softair-Gun bedrohte und zu sexuellen Handlungen zwang. Der Vater des Opfers kann es nicht fassen.

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Das Gericht in Olten SO hat entschieden: Drei Jahre Knast für Ivo A.* (33). Der Ex-Stadtpolizist hatte 2014 in Winznau SO eine Neunjährige mit einer Softair-Gun zu sexuellen Handlungen gezwungen.

«Sie haben dem Mädchen das Recht genommen zu entscheiden, wann es solche Erfahrungen macht», so der Gerichtspräsident. «Das ist schlicht und einfach unverständlich.»

Vater des Opfers: «Es ist schwer zu ertragen.»

Ivo A. ist unter anderem schuldig der sexuellen Nötigung und Handlungen mit einem Kind. Zudem muss er eine Therapie weiterführen und dem Opfer 20’000 Franken Genugtuung zahlen.

Dass der Pädophile nur ein Jahr unbedingt absitzen muss, trifft den Vater des Opfers: «Es ist schwer zu ertragen, dass in unserer Gesellschaft das Verbrechen gegen das Kapital deutlich härter bestraft wird als das Verbrechen gegen die körperliche Unversehrtheit, insbesondere die eines Kindes.»

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 12.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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11 Kommentare
  • Rolli  Wagner 13.12.2016
    Ich frage mich, ob er dann von dem "Jährchen" Knast bei guter Führung nicht nur 8 Monate absitzen muss?
    Bei einem Polizisten mit Vorbildsfunktion hätte die Strafe weit höher angesetzt werden müssen!
  •   , via Facebook 12.12.2016
    Ich staune; 3 Jahre?!? Wie kann man 3 Jahre für solch eine Tat vergeben, man hat nicht nur das Leben eines kleinen Mädchen zerstört sondern das einer ganzer Familie.... ich bin schockiert und frustriert.... und Genugtuung in einem Satz mit 20000 fr. Zu erwähnen ist für mich die lachnummer... ist unsere Justiz wirklich der Meinung das Geld solch ein Vergehen wieder gut machen kann?!?

    Ich bin in Gedanken bei der Familie und wünsche viel Kraft....
  • Bernhard  Gisler 12.12.2016
    Ein solches Urteil ist für mich als Familienvater absolut unverständlich. Der Mann kann sich glücklich schätzen in der Schweiz zu leben. 500 km östlich würde ihm durch das Volk übel mitgespielt. Der dürfte nicht mehr auf die Strasse! Am Schluss wundert sich dann jemand, wenn der Vater mal kurz durchstartet. Hoffentlich haben sich alle Angehörigen im Griff.
  • Annemarie   Setz 12.12.2016
    Dieses Urteil für einen Kinderschänder ist unglaublich. Denkt eigentlich in dieser Justiz jemand an diese Mädchen, das eine solche Schreckenstat erleben musst und auf diese Weise missbraucht wurde. Es wird lebenslang darunter leiden, seine Eltern ebenfalls. Wenn das nicht durch Revision geändert wird, glaube ich überhaupt nicht mehr an unsere Justiz.
  • Eloise   Lang 12.12.2016
    uns wurde als rekrut eingetrichtet, jede waffe als geladen zu betrachten, solange man sich nicht vom gegenteil überzeugt hat. ein neunjähriges mädchen geht von einer geladenen waffe aus und wird durch dieses urteil von einem rechtsvertreter unseres staates geradezu verhöhnt. wahrlich, die eliten haben sich vom volk entfernt.