«Ist Oral-Sex gefährlich?»

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?

Top 3

1 Wegen Muslimas aus dem Elsass Burkini-Verbot in Basler Badi
2 Blackout an der Bahnhofstrasse Stromausfall legte Zürich lahm
3 Schock-Erlebnis einer farbigen Italienerin an Genfer Grenze «Ich...

News

teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

Rafael, 16:

Ich habe eine Frage: Mein Kollege meinte gestern, dass man sich auch beim Sex mit dem Mund mit Aids anstecken kann. Ich dachte aber immer, dass das nicht stimmt und man nur beim Geschlechtsverkehr aufpassen sollte. Hat er nun recht oder nicht?

Lieber Rafael,


gut, dass du fragst! Dein Kollege hat recht: Auch beim Oralsex kann das HI-Virus übertragen werden. Eine Ansteckung kann über Spermien und über Scheidenflüssigkeit (z.B. auch Menstruationsblut), die in den Mund des aktiven Partners gelangen, erfolgen.

Natürlich nur dann, wenn derjenige, der befriedigt wird, infiziert ist. Deshalb ist es wichtig, auch beim Oralsex an die Verhütung zu denken – am besten mit Kondomen! Sie sind gut erhältlich (in Drogerien, Apotheken und beim Detaillisten) und bieten sicheren Schutz.

Wird das Mädchen mit dem Mund befriedigt, kann das Kondom aufgeschnitten und über die Scheide gelegt werden. Für Frauen/Mädchen gibt es auch das
«Kondom für die Frau» (Femidom), ein etwa 17 Zentimeter langer Schlauch aus Kunststoff, der in die Scheide eingeführt wird und ebenfalls vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt.

Publiziert am 02.10.2008 | Aktualisiert am 08.02.2012
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden