Gefängniswärterin Angela und Hassan Kiko in Italien gefasst Die Flucht ist zu Ende!

MAILAND - Das seit dem 9. Februar flüchtige Pärchen Angela Magdici und Hassan Kiko sind verhaftet worden. Unter anderem wurde ihnen ihre Video-Botschaft zum Verhängnis.

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Die seit dem 9. Februar dauernde Flucht von Hassan Kiko (27) und Angela Magdici (32) ist vorbei. Einsatzkräfte der italienischen und Schweizer Polizei sowie der italienischen Spezialeinheit ROS haben die beiden heute Morgen um 3 Uhr in der Früh in Romano di Lombardia in der Provinz Bergamo gefasst.

Auf Anfrage von BLICK bestätigt die Zürcher Kantonspolizei den Erfolg. Magdici und Kiko hielten sich demnach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses versteckt. Beim Einsatz wurde auch das Fluchtauto, ein schwarzer BMW X1, sichergestellt.

«Das Video hat geholfen»

Offenbar hat die Video-Botschaft, mit der sich das Paar vergangene Woche an die Öffentlichkeit gewandt hatte, die Ermittler auf die richtige Spur gebracht. «Das Video, das die beiden anfangs Woche veröffentlicht haben, hat bei der Fahndung geholfen», sagte Daniel Schndyer, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich. Es sei allerdings nur eines von mehreren Elementen gewesen.

«RSI.ch» schreibt zudem, dass Magdici und Kiko bereits versuchten, Geld aufzutreiben für eine Fortsetzung der Flucht in den Mittleren Osten – möglicherweise nach Syrien.

Die beiden sind bei der Verhaftung nicht bewaffnet gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei von Mailand gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Sie hätten sich jedoch gegen die Festnahme gewehrt.

Auslieferung wurde beantragt

Durch die Staatsanwaltschaft werde nun ein Auslieferungsgesuch an Italien gestellt, heisst es in einer Mitteilung der Zürcher Polizei. Die Behörden in Mailand wollen heute um 11.30 Uhr genauer informieren.

Magdici und Kiko waren in der Nacht auf den 9. Februar aus dem Gefängnis geflohen. Die Gefängnisaufseherin hatte den Häftling aus seiner Zelle befreit. Die Kantonspolizei Zürich teilte damals mit, aufgrund erster Ermittlungen könnten sich die beiden Flüchtigen nach Italien begeben haben.

Der Syrer ist wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Das Urteil ist nach Angaben der Direktion der Justiz und des Innern allerdings noch nicht rechtskräftig. (cat/SDA)

Publiziert am 25.03.2016 | Aktualisiert am 25.03.2016
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6 Kommentare
  • Alain  Mohler 25.03.2016
    Die Zwei werden uns noch richtig viel Geld kosten. Allein die anstehenden Therapien und dann die Sozialhilfe. Auf lange Sicht gesehen ist es das Beste was ihnen passieren konnte.
  • Momo  Nada 25.03.2016
    Sie wird ihn heiraten und ist womöglich schon schwanger von ihm, und dann wird er als Härtefall angesehen und kann nicht ausgeschafft werden. Dazu leben sie dann von der Sozialhilfe, weil sie eh keine Arbeit mehr findet und er wohl auch icht arbeiten will. So wirds kommen.
  • Monte  Reto 25.03.2016
    Wie wäre es zuerst mit ein paar Monaten Gefängnis in Italien? Dann beschwert sich niemand mehr über die Behandlung in der Schweiz. Liebe Staatsanwälte, wartet doch noch ein wenig mit der Rückführung, bitte!
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 25.03.2016
    Hallo Blick, mit dieser Meldung sind die Tage vor Ostern schon verdorben! Das hätte nicht sein sollen, jetzt fängt das "Gschtürm" wieder von neuem an. Bitte Berichterstattung einstellen, erst melden wenn ein pfefferscharfes Urteil gefällt ist.
  • Ueli  Baltensperger aus Muhen
    25.03.2016
    Nimmt mich Wunder was jetzt mit diesen zwei passiert die Gefängnisaufseherin muss sicher mit keiner grossen Strafe wenn überhaupt rechnen aber der ihr Leben wird jetzt sicher total kaputt sein die findet sicher keinen Partner mehr. wer nimmt schon eine Frau die mit einem Sexualtäter abgehauen ist und wer stellt so ein Frau noch als Arbeitnehmerin ein.