Mit Messer bewaffnet Polizist erschiesst Angreifer (†27) in Bex VD

BEX VD - Ein Polizist hat gestern Abend auf einen 27-jährigen Kongolesen geschossen, der mit einem Messer auf ihn zugestürmt war. Der Mann starb noch vor Ort.

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Die Polizei rückte gestern Abend gegen 22.10 Uhr zu einem Haus in Bex VD aus. Nachbarn hatten gemeldet, dass ein Mieter durchdreht und die Tür einer Wohnung über ihm eingetreten hat.

Zwei Polizei-Patrouillen rückten aus. Im Treppenhaus rannte der Mann mit einem Küchenmesser auf die Polizisten zu.

Polizeieinsatz in Bex VD: Polizist erschiesst bewaffneten Angreifer play

Im Treppenhaus dieses Hauses wurde der Kongolese erschossen.

BLICK/Gabriela Battaglia

 

Diese riefen mehrmals «Stopp. Polizei.» Als der Angreifer nicht darauf reagierte, schoss ein Polizist mehrmals auf ihn, wie die Waadtländer Kantonspolizei schreibt. «Ich hörte drei Schüsse», sagt ein Nachbar zu BLICK.

Der Angreifer sank zu Boden und verlor das Bewusstsein. Die Polizisten machten sofort eine Herzmassage. Doch auch die ausgerückte Sanität und der Rega-Notarzt konnten nichts mehr ausrichten. Der Mann, ein 27-Jähriger aus dem Kongo mit Aufenthaltsbewilligung C, starb noch vor Ort.

Beim Schützen handelte es sich um einen erfahrenen Polizisten, wie Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel sagte. Seines Wissens sei der Beamte nicht suspendiert worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Polizeieinsatz in Bex VD: Polizist erschiesst bewaffneten Angreifer play

Der Mann wohnte in diesem Zimmer im 1. Stock.

BLICK/Gabriela Battaglia

 

Laut Nachbarn wohnte der Kongolese seit einiger Zeit in dem Haus. Er soll zwei kleine Kinder haben, die manchmal zu Besuch waren. Sie lebten aber bei der Mutter in Fribourg.

Mit seinen Nachbarn hatte der Mann allerdings wenig Kontakt. Sie wussten nicht einmal, wie er hiess. (sas)

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016
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14 Kommentare
  • Hans  Omlin 07.11.2016
    Möchte mal die Kommentarschreiber hier sehen, wie sie in einer solchen Situation reagieren. Aber aus der Ferne ist ja immer alles einfach.
    Die Polizei hat hier vollkommen richtig gehandelt, zudem muss die Entscheidung zum Einsatz der Waffe innert Sekunden getroffen werden, da ist nicht lange zu überlegen, ob ein anderes Mittel besser wär. Zudem dreht dieser Schwarze sicher nie mehr durch, gefährdet Andere und ruft solche Polizeieinsätze hervor, die nur wieder die Allgemeinheit, bezahlt.
  • Marc  Frauchiger 07.11.2016
    Ich frage mich: "wo bleibt da das Verhältnis?" Messer gegen Schusswaffe? Finde, ein Taser, Pfefferspray od. Schlagstock wäre passender gewesen!
  • Marc  Frauchiger 07.11.2016
    Ich frage mich: "wo bleibt da das Verhältnis?" Messer gegen Schusswaffe? Finde, ein Taser, Pfefferspray od. Schlagstock wäre passender gewesen!
  • Hans  Zimmermann 07.11.2016
    Gut hat es die Polizei erledigt. Sonst hätte ich es machen müssen.
  • Blumer  Gerhard 07.11.2016
    Wie lang ist denn die Klinge dieses Messers? Warum teilt das der Mediendienst nicht mit? Ist eigentlich diese ganze Polizeimedienarbeit nur parteilicher Eigenschutz?
    Was lernen Polizeiaspiranten in punkto Abwehr von Angriffen?
    • Reto  Wenger , via Facebook 07.11.2016
      Es geht sie gelinde gesagt überhaupt nichts an, wie lange die Klinge des Messers war. Auch der Polizist hat das Recht auf ein Verfahren nach StPO und dies ist geheim! Was Polizisten lernen, kann man dauernd irgendwo begutachten, sei es bei Besuchstagen oder Berichten im TV.