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Sein Gesicht ernst, seine Hand auf der altehrwürdigen Bibel seines politischen Vorbildes Abraham Lincoln, spricht Obama die Worte, die ihn zum amerikanischen Präsidenten und mächtigsten Mann der Welt machen: «Ich, Barack Hussein Obama, gelobe feierlich, dass ich pflichtgetreu das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten ausüben werde und mit allem, was in meiner Macht steht, die Verfassung der Vereinigten Staaten bewahren, schützen und verteidigen werde.»
Seine Frau Michelle hielt die Bibel. Obama selbst bestand darauf, bei der Vereidigung auch seinen arabischen Zweitnamen Hussein zu erwähnen, der ihm im Wahlkampf manchen Spott eingebracht hatte.
Eine neue Ära der Verantwortung
Jetzt ist in den USA die Ära der neuen Verantwortung angebrochen. Das sagte Obama auch in seiner rund 20-minütigen, anschliessenden Rede: Die «Ich-zuerst-Mentalität» habe den USA geschadet und zur aktuellen Wirtschaftskrise beigetragen. «Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, (...) sind ernst, und sie sind zahlreich», sagte Barack Obama. «Sie werden nicht leicht oder kurzfristig zu meistern sein. Aber wisse, Amerika: Wir werden sie meistern.»