Beni Thurnheer: Das grosse Liebes-Interview «Ich fürchtete, Jeannine könnte mich für einen Bluffer halten»

  • Publiziert: 05.12.2008, Aktualisiert: 08.02.2012
  • Von Peter Padrutt

Drei Wochen liess uns Beni Thurnheer (59) rätseln. Was läuft da mit der 23-jährigen Religionsstudentin Jeannine Schneider? Jetzt packt der TV-Star exklusiv aus.

Blick: Herr Thurnheer, Sie machen viele Menschen ratlos mit ihrer jungen Blondine. Vor allem, weil Sie bis heute geschwiegen haben. Warum wollen Sie jetzt plötzlich reden?
Beni Thurnheer:
Weil ich festgestellt habe, dass alle glauben, Jeannine sei meine Freundin. Das ist sie aber nicht.

Was ist Sie denn?
Eine gute Kollegin, die intelligent, hübsch und sehr sympathisch ist.

Wie fing das denn alles an?
Also, ich gehe halt nicht so gerne allein an Premieren. Das stinkt mir. Dann kam noch diese Story über den armen Single-Mann Beni, der sich zu Hause die Hemden bügelt und vor der Mikrowelle posiert. Als ob das Single-Dasein eine Krankheit wäre, die man heilen müsste. Also dachte ich mir: So, jetzt nimmst du mal eine schöne junge Frau mit an einen Anlass.

Woher kennen Sie sich denn?
Ihre und meine Familie kennen sich. Ihre Grossmutter hilft meiner 85-jährigen Mutter bei der Bewältigung des Alltags. Und klar, die beiden Frauen begannen, über uns zu reden. Meine Mutter schwärmte von mir, Jeannines Grossmutter von ihrer Enkelin. Da muss ich sagen, sie hat recht: Jeannine ist charmant, intelligent und sehr sympathisch.

Dann kam es zum ersten Kontakt?
Das ist schon fast ein Jahr her. Die beiden alten Frauen erzählten sich gerade mal wieder, dass wir beide in Hamburg seien und uns sicher begegnen würden. Jeannine arbeitet ja am Flughafen Kloten, wo sie Passagiere eincheckt. Daher fliegt sie viel herum – so wie ich auch. Und was passierte dann? Auf dem Rückflug sassen wir im gleichen Jet. Das war ein Zufall.

Aber eine Art Freundin ist Jeannine schon.
Ja, aber wir küssen uns nur zur Begrüssung und Verabschiedung. Und das dezent auf die Wange. Es wurde überhaupt immer verrückter, was über uns erzählt wurde. «Müller/Giacobbo» stecke dahinter. Es hiess sogar, Jeannine sei schwer krank und ich würde mich um sie kümmern. Oder sie sei hinter meinem Geld her. Uns beiden wurde das jetzt zu viel.

Aha – aber Sie genossen es doch, dass alle über Sie beide tuschelten.
Zugegeben, am Anfang hat es mich amüsiert, mich mit einer Jüngeren zu zeigen. Welcher Mann geniesst das nicht. Als wir die Premiere des Zirkus Salto Natale besuchten, sagte ich ihr: Du wirst sehen, unsere Anwesenheit wird eine kleine Schockwelle auslösen. Aber ich befürchtete auch, Jeannine könnte mich für einen Bluffer halten. Es hätte ja möglich sein können, dass gar kein Fotograf abgedrückt hätte.

Das Gegenteil passierte. Bei den «Schweizer Hits» haben Sie dann wie ein verliebtes Paar für BLICK posiert.
Nein, das haben wir nicht! Ich war mir da der ganzen Brisanz bereits bewusst. Wir haben uns nach der Sendung in der hintersten Ecke verkrochen und keinen Mucks gemacht. Wir sagten, wir bleiben hier hinten, aber ihr könnt ein Foto machen. Das war alles.

Aber ein wenig verliebt sind Sie schon, oder?
Nein. Also – natürlich finden wir uns sympathisch. Aber wir sind ja zwei intelligente Leute. Der Altersunterschied ist unüberwindbar. Sie könnte meine Enkelin sein. Ich müsste sie früher oder später unglücklich machen. Ausser sie will meine Krankenschwester werden.

Wie reagierte eigentlich Ihre Frau Daniella? Sie sind ja nicht geschieden.
Natürlich war sie eingeweiht, wie meine Söhne auch. Aber man kann sich ja vorstellen, dass sie keine Freude daran hatte, was da passierte. Daniella bekommt jetzt aus Erbarmen Einladungen zu Weihnachten.

Wie sind denn im Moment Ihre Gefühle?
Ich bin mir bewusst geworden, wie berühmt ich bin. Aber wenn ich eine neue Beziehung eingehen möchte, dann kann ich doch nicht einfach sagen: Achtung, fertig, los. Das müsste reifen. Doch so was kann nicht wachsen, wenn ich auf Schritt und Tritt von den Medien verfolgt werde. Ich kann wohl nur noch im Ausland eine Frau kennenlernen. Vielleicht muss ich künftig von jeder Frau, mit der ich mich zeige, ein Informationsblatt mit ihrem Steckbrief verteilen. Ich dachte, ich sei noch nicht so weit wie Tom Cruise.

Wie oft sehen Sie und Jeannine sich denn?
Wir haben nicht viel Zeit, um uns zu treffen. Jeannine studiert ja und arbeitet daneben. Ich bin auch viel auf Achse. Wir tauschen uns im Moment vor allem über SMS aus.

Jeannine studiert Religionswissenschaften. Wissen Sie jetzt alles über den Dalai Lama?
Nein, wir diskutieren vor allem über die USA – wir sind beide grosse Fans der Vereinigten Staaten. Wir reden viel über Destinationen, die man noch entdecken könnte. Als ich nach den Olympischen Spielen in China in Australien Ferien machte, haben wir uns oft SMS geschickt. Jeannine war da gerade in Miami. Wir haben uns dauernd ausgetauscht, was wir gerade erlebten. Jeannine schreibt übrigens ihre SMS über Computer. So machen das die Jungen heute.

Wie sind denn Jeannines Gefühle für Sie?
Ich glaube, sie findet mich sympathisch – so wie ich sie auch. Sonst würde sie ja nicht mit mir ausgehen. Aber eben, der Altersunterschied ist einfach zu gross. Am Abend um 23 Uhr bin ich müde. Für junge Menschen wie sie fängt dann das Leben erst an. Ausserdem: Hätte ich eine Tochter und deren Freund wäre älter als ich, fände ich das total daneben.

Weiss sie, dass Sie uns dieses Interview geben?
Noch nicht, aber ich werde ihr jetzt gleich ein SMS schicken.

Also, ich frage jetzt noch mal: Ein bisschen verliebt sind Sie schon?
Nein, aber wenn ich Nein sage, dann fühle ich mich so, als hätte ich Jeannine für etwas missbraucht. Ich finde sie einfach nach wie vor sehr sympathisch.

Single Beni

Im Frühling trennten sich Beni Thurnheer (59) und seine Frau Daniella (49). Die Mutter seiner zwei Söhne war nach 28 Jahren ausgezogen. «Meine Frau und ich haben uns auseinandergelebt», sagte Beni damals exklusiv im BLICK. «Am Ende führten wir eine Art ‹WG unter einem Dach›. Unsere Ehe dümpelte dahin — so, wie das in vielen Schweizer Ehen passiert.»

Bei der Premiere des Zirkus Salto Natale liess sich Thurnheer plötzlich mit einer 36 Jahre jüngeren Studentin fotografieren. Die junge Winterthurerin sass mit ihrer Familie auch im Publikum der «Grössten Schweizer Hits.» Seither gibt es das Gerücht, Beni und die Blonde seien ein Liebespaar.

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