
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Rollstuhlfahrerin Edith Hunkeler (13 EM-Titel und vier WM-Titel) muss weiter auf einen Sieg an den Paralympics warten – der Auftakt in Peking misslang jedenfalls gründlich.
Im Final über 5000 Meter stürzte Hunkeler eine Runde vor Schluss. Dabei verursachte die 36-Jährige einen Massensturz und schied verletzt aus. Zurzeit befindet sie sich in der Polyklinik des Paralympic Village.
Gegen die Wertung des von Diane Roy gewonnenen Rennens haben die Schweizer Protest eingelegt. Auf der Zielgeraden der Bahn sollen sich Funktionäre aufgehalten haben, welche die Athletinnen im Wettkampf behinderten.
Der Crash kostete der Schweizerin Sandra Graf (4.) wohl eine Medaille. Wir erinnern uns: Bereits vor vier Jahren in Athen wurde Graf, 5000-m-Weltrekordhalterin, vom Pech verfolgt: In Führung liegend beendete ein Schraubenbruch an der Steuerung ihre Medaillenträume.
Kein Glück brachte den Schweizerinnen unser Sportminister: Samuel Schmid sass in Peking im Stadion und war Zeuge der Schweizer Tragödie. (zbi)