Heisses Dossier Auch Leupis Kinder feiern im Koch-Areal

ZÜRICH - Stadtrat Daniel Leupi hat das Dossier Koch-Areal von Polizeivorsteher Richard Wolff übernommen, weil dessen Söhne in der Besetzerszene aktiv sind. Nun stellt sich heraus, dass auch Leupis Kinder auf dem Areal verkehren.

Koch-Areal: Auch Zürcher Stadtrat Daniel Leupis Kinder feiern im Areal play
Das Koch-Areal in Zürich Albisrieden. Keystone

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Es sind erst zwei Wochen her, dass der Zürcher Stadtrat Richard Wollf (AL) das berüchtigte Dossier Koch-Areal abgab – oder abgeben musste. Grund waren seine Söhne, die in der Zürcher Besetzerszene aktiv sind. 

«Wenn man es von aussen betrachtet, bin ich aus rechtlicher Sicht befangen, weil meine Söhne auf diesem Areal verkehren», sagte Wolff.

Koch-Areal: Auch Zürcher Stadtrat Daniel Leupis Kinder feiern im Areal play
Auch Stadtrat Daniel Leupis Kinder verkehren im Koch-Areal. Keystone

Deshalb übernahm Stadtratskollege Daniel Leupi (Grüne) das Dossier. Nun stellt sich aber heraus, dass auch Leupis Kinder schon im Koch-Areal waren, wie die «Weltwoche» berichtet.

«Das ist Privatsache»

Das Magazin hat Leupis Tochter damit am Telefon konfrontiert. «Das ist meine Privatsache», meinte sie. Ihr Vater bestätigte die Recherche der «Weltwoche» einen Tag später: «Es stimmt, meine beiden Kinder waren gelegentlich schon im Koch-Areal.»

Seine volljährige Tochter lediglich einmal, sein 17-jähriger Sohn sei viermal an Partys gewesen. Das sei aber vor der Übernahme des Dossiers gewesen. Ob Leupi ein Machtwort gesprochen hat, bleibt unklar: «Das ist unsere Privatsache.»

Die Stadt meldet sich derweil mit einer Medienmitteilung zu Wort: «Die Weltwoche in dem Weltwoche-Artikel, in dem Besuche der Kinder des Finanzvorstehers Daniel Leupi auf dem Koch-Areal thematisiert werden. Die Aussagen in Bezug auf die gelegentlichen Partybesuche implizieren eine Nähe der beiden Kinder zur Besetzerszene, die nicht korrekt ist.» Gelegentliche Besuche von Veranstaltungen auf dem Koch-Areal durch seine Kinder – wie dies hunderte andere auch tun – würden aus Sicht des Stadtrats zu keiner Befangenheit von Leupi führen. (nbb)

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 10.11.2016
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20 Kommentare
  • Prisca  Dousse 10.11.2016
    Herr Leupi beantwortet nicht gerne Fragen.Wie neulich beim Talk täglich auf Tele Züri. Da wirkte er höchst genervt. Ich würde ihm vorschlagen, zurück zu treten, auf seine Rente zu verzichten und dann sein ganz privates Leben geniessen.
  • Fleissiger  Büezer 10.11.2016
    Hausbesetzer sind ganz offensichtlich legitim, und das regt den Stadtrat auch nicht auf. Im Gegenteil, schon bald werden wohl eher diejenigen angezeigt, welche die Polizei anrufen und sich beklagen, schliesslich stören diese Reklamierer die Besetzer und auch schon die Kinder der Stadträte bei deren Freizeitvergnügen. Irgendwie eine verkehrte Welt heutzutage, eine Schande für Zürich so etwas, oder doch nur noch Normalität ? Politiker, die Vorbilder der heutigen Zeit.
  • Michel  Wehner aus Bohol
    10.11.2016
    Genau diese Verfilzung, dieser Egomanismus (Ich bin der Grösste und Gesetze gelten für mich nur solange diese mir passen) führen auf der ganzen Welt zu Protestwahlen. Siehe USA mit Trump, Deutschland mit der ADF/Pegida, Türkei, Ungarn usw. Wir werden immer gleicher wie die Despoten im Nahen Osten die wir als die ganz Bösen ausgemacht haben. Nur ziert und bedeckt man sich noch mit dem dünnen Mäntelchen des Sozialiusmus!! Der Wind dreht sich langsam, und leider nicht zum Guten.
  • Andi  Herzog aus Basel
    10.11.2016
    Privatsache hmnh....sehe ich ganz anders! Wie will mann Regieren, wenn man nicht mal die eigenen Kinder im Griff hat?Das ganze ist eine riesige Sauerei und das ganze geht erst noch zu Lasten der Steuerzahler! Bin mittlerweile Auslandschweizer...werde zukünftig in ZH keine Parkgebühren mehr bezahlen und auch keine Bussen mehr aus ZH!!!
  • Hedi  Tell aus Altdorf
    10.11.2016
    Gibt es überhaupt einen Zürcher, dessen Kinder noch nie im Koch-Areal waren? Wenn das die Bedingung ist, dann wird es schwierig, jemanden zu finden, der das Dossier bearbeiten darf.
    • Schmid  Edi 10.11.2016
      Frau Tell. Hier geht es um ganz etwas Anderes. Hier geht es um ganz klare "Lügerei" Verfolgen Sie mal die Aussagen von Wolff und Leupi.
      Und der ganze "Filz" steht hinter Ihnen, weil Sie es ja angeblich schon gewusst hatten. Ja, da läuft was komplett daneben. Eigentlich müssten da Köpfe rollen. In der Privatwirtschaft "nicht tragbar"