Heimleiter-Doppelmord in Spiez BE Massimo D. (48) soll verwahrt werden

THUN BE - Die Staatsanwältin zeichnete ein düsteres Bild von Massimo D. (48). Der mutmassliche Doppelmörder von Spiez soll verwahrt werden.

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Lebenslänglich und anschliessend Verwahrung: Das forderte die Staatsanwältin gestern für Massimo D.* (48). Der Ex-Pöstler und sein Sohn Jesse D.* (20) sollen Heimleiter Bernhard B.* (†53) und dessen Freundin Rita B.* (†51) am 11. Mai 2013 in Spiez BE brutal ermordet haben.

Beide schweigen seit ihrer Verhaftung im November 2014. Zehn DNA-Spuren am Tatort sind von Jesse D. – vom Vater gibt es eine Mischspur. «Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses DNA-Material einer unbekannten Drittperson gehört, steht eins zu acht Trillionen», sagt die Staatsanwältin und meint damit: gleich null.

Zwölf Indizien

Sie legte zwölf Indizien für die Schuld von Massimo D., den Berner mit süditalienischen Wurzeln, vor: «Massimo D. ist Patriarch. Lief es nicht nach seinen Wünschen, rastete er aus.»

Für die Staatsanwältin ist das Tatmotiv klar: «Es war Rache aus nichtigen Gründen.» Der Sohn habe sich bei ­einem Heimaufenthalt zehn Jahre vor der Tat schwerstens gedemütigt gefühlt.

Als wolle er sie bestätigen, brauste Massimo D. auf, als die Staatsanwältin Aussagen zu einem Ausraster im Knast machte. Der Richter beruhigte ihn wieder. Das Urteil wird am 13. Dezember verkündet.

* Namen der Redaktion bekannt

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
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1 Kommentare
  • Roman  Bachmair aus Naters
    06.12.2016
    Ja und das wieder auf unsere Kosten. Der gehört samt seinem Sohn umgehend nach Italien zurück geschafft, wo er seine Strafe absitzen soll, Dort kostet das dann gerade einmal ein paar Franken weniger, als hier.