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Heidi Happy: Back Together
Aufgepasst, Sina, Vera Kaa & Co: Hier kommt Heidi!
Heidi Happy (28) – die Singer-Songwriterin gehört bereits zu den Grossen ihres Fachs. Ihre neuen Songs treffen auf Anhieb. Und mitten ins Herz.
Schon vor drei Jahren sorgte sie für einen kleinen Wirbel. Damals wurde fast mehr über ihren Namen als über ihre Musik geschrieben: Nicht alle fanden ihn lustig.
Eigentlich heisst Heidi Priska Zemp. «Aber kann man sich Priska Zemp merken?», fragt sie lachend.
Doch der neue Name passt. Obwohl er ursprünglich aus einem Witz entstanden ist, ist Heidi happy damit: «Ich bin nun mal eine sehr glückliche Person», lacht sie.
Dabei dominieren auf der neuen CD «Flowers, Birds and Home» (erscheint Ende Oktober) melancholische, traurige Melodien – und ebensolche Texte. Ist Heidi gar nicht wirklich happy? Weit gefehlt: «Ich bin glücklich, gerade weil ich so viele traurige Lieder schreibe.
So kann ich meine Trauer ablegen, sie quasi in den Liedern versorgen.»
Mit Trauer umgehen
Das Schöne dabei: Beim Zuhören wird man nicht etwa selbst traurig. Im Gegenteil: Wer genau zuhört, wird in Heidis Welt entführt und kann so lernen, mit Trauer umzugehen.
«Ja, wenn ich von mir schreibe, bin ich das selbst. Vieles ist wirklich so passiert», sagt die Sängerin. «Vieles» –auf dem grossartigen Album etwa eine Trennung,
plumpe Anmachmethoden und die Schwierigkeit, sich
neu zu verlieben. Heidi: «Es heisst ja ‹I Think I’m In
Love›, und dort liegt das Problem. Das Gefühl hatte ich oft: Man denkt, man sei verliebt – und darum ist bereits etwas nicht gut. Wenn man verliebt ist, weiss man es einfach. Oder es ist der falsche Moment.»
Dieser Herbst ist jedenfalls ein guter Moment für Heidi Happy. Sie wird viele Menschen fröhlich machen – auch mit Konzerten in Berlin, Kanada und New York.
Heidi Happy: Du da, ich da