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Hefti hatte sich in der Nacht auf Donnerstag zum Auftakt der Testfahrten bei einem heftigen Sturz Prellungen am ganzen Körper und eine Gehirnerschütterung erlitten.
Die Beschwerden, die diese Verletzungen nach sich ziehen, lassen offenbar die Teilnahme an den Abschlusstrainings nicht zu. Dies ergab eine Beurteilung des Ärzte-Teams von Swiss Olympic.
Zwei sturzfreie Testdurchgänge wären die Voraussetzung gewesen für die Startberechtigung im Zweier-Rennen, Hefti hingegen hat keinen gültigen Lauf vorzuweisen.
Ob er auch den Einsatz im Vierer vom nächsten Wochenende abschreiben muss, in dem er als Anschieber bei Landsmann Ivo Rüegg antreten will, steht noch nicht fest.
Markus Wasser, im Zentralvorstand des Verbands Vize-Präsident Bob und Schweizer Teamchef in Whistler, meinte vor den Abschlusstrainings: «Es ist leider nicht möglich. Bei Beat ist momentan auch der seelische Schmerz gross, er ist sehr niedergeschlagen.»
Die Stimmung in seinem Lager sei logischerweise nicht im Hoch. Mit dem Ziel Olympia 2010 hatte er ja ursprünglich auf die Piloten-Position gewechselt. Sie haben Hefti nun der medizinischen Abteilung übergeben.
Heftis Out bedeutet, dass auch Thomas Lamparter zum Zuschauen verdammt wird. Dies ist für den Oberaargauer besonders bitter, weil er in der Hierarchie der Schweizer Anschieber zuoberst steht. Er gilt wie sein Chef Hefti als «Startrakete». (Si/msc)