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«Wir sind alarmiert», sagt der Initiator der Anti-Offroader-Kampagne und Mitglied der Grünen im Zürcher Stadtparlament, Bastien Girod. Nur 18000 Schweizerinnen und Schweizer haben er und seine Kollegen bisher zu einer Unterschrift überreden können.
Zwar sei die Unterschriftensammlung auf der Strasse «ein Renner», doch weil zu wenige Sammler unterwegs sind, läuft es trotzdem harzig: «Wenn es in diesem Tempo weitergeht, schaffen wir es nicht», sagt Girod.
Mit neuen Massnahmen wollen die Grünen nun ein ehrgeiziges Ziel erreichen: «Bis im Oktober wollen wir 70000 Unterschriften erreichen», sagt Girod. Denn im August 2008 läuft die Sammelfrist für die 100000 nötigen Unterschriften ab.
Und so wollen die Grünen Vollgas geben: Sie sammeln nun auch an Openair-Konzerten, unterstützen Nationalratskandidaten, die sich für die Initiative stark machen und belohnen die besten Unterschriftensammler mit Anti-Offroader-Fahnen.
Ausserdem haben sie alle Aktivisten, welche die grossen Autos mit Anti-Offroader-Stickern verkleben, aufgerufen, besser Unterschriftsbogen statt Kleber zu verteilen. «Wären die 300000 verteilten Kleber Unterschriften, wäre unser Problem gelöst.»
Auch wenn das Stimmvolk die Initiative annehmen sollte, bleibt der Offroader unserem Strassenbild erhalten. Landwirte, Förster und Handwerker dürften auch weiterhin Offroader fahren.