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Karin Lanz (31) freut sich riesig: «Es ist megacool, dass ich beim neuen 007-Film mit an Bord bin.» Letzte Woche stand die Schauspielerin («Handyman») während zwei Nächten in Bregenz (A) für das 22. Kino-Abenteuer des britischen Geheimagenten vor der Kamera. Was für eine Rolle sie in «Quantum of Solace» («QoS») spielt, darf sie nicht verraten.
Das verbietet ihr der Vertrag. Nur so viel: Lanz ist ein Glanzlicht in der opulenten Opernsequenz, die seit Mittwochabend auf der Bregenzer Seebühne und im Festspielhaus gedreht wird.
007-Darsteller Daniel Craig (40) sei wunderbar. Begeistert ist sie aber vor allem vom Schweizer Regisseur Marc Forster (39): «Es ist extrem beeindruckend, wie er jedem auf dem Set das Gefühl verleiht, wichtig zu sein. Marc gibt uns allen zu erkennen, dass wir zu einer Familie gehören, egal, wie gross unser Beitrag zu seinem Film ist.»
Beseelt vom familiären Ambiente ist auch Alexandra Prusa (49): Die Zürcherin verkörpert in «QoS» eine Bösewichtin, die dem Meisterpion nach dem Leben trachtet. «Die Produktion ist gewaltig, trotzdem sehr persönlich. Alle sind wahnsinnig nett miteinander.» Für ihre Rolle muss Prusa ein hautfarbenes 30er-Jahre-Abendkleid tragen – «und darüber etwa eine Tonne Brillanten.» Schmunzelnd fügt sie an: «Ich hoffe, ich darf die nach Drehschluss mit nach Hause nehmen.»
Neben Prusa und Lanz wirken im neuen Bond auch die Schweizer Anatole Taubmann (37) mit und Ulli Forster (64), die Mutter des Regisseurs. Sie habe bei ihrem Sohn regelrecht gebettelt für eine kleine Rolle, verriet sie SonntagsBlick augenzwinkernd noch vor dem Dreh. Lanz nimmt ihr Engagement gelassener: «Das ist mein bisher kleinster Auftritt in einem Film, dafür werden mich so viele Menschen sehen wie noch nie.»