Gewalt in Schulen mit Meditation bekämpfen

  • Publiziert: 02.05.2007, Aktualisiert: 11.02.2012

NEW YORK. Hollywood-Regisseur David Lynch hat die Schulen weltweit dazu aufgerufen, im Kampf gegen die zunehmende Gewalt Kurse in Transzendentaler Meditation einzurichten.

Regeln über das Tragen von Waffen allein könnten die Gewalt in der Schule nicht beenden, erklärte Lynch.

Wirkungsvoller sei es vielmehr, gegen die Wut und Verstörung von Schülern anzugehen, die sie zu ähnlichen Amokläufen treiben könnten wie vor mehr als zwei Wochen den südkoreanischen Studenten an der Virginia Tech. Für wirkliche Hilfe könne die Meditation sorgen, sagte Lynch weiter.

Diese erweitere und vertiefe das Bewusstsein, baue Stress ab, gebe Energie und fördere Kreativität. «Als ich zu meditieren anfing, war ich voller Wut, die ich an meiner ersten Frau ausliess. Zwei Wochen später war meine Wut verschwunden», erzählte der 61-jährige Regisseur weiter, der einige seiner grössten Erfolge morbiden Filmen wie «Eraserhead» oder «Blue Velvet» zu verdanken hat. SDA

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