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Die Behörden gingen davon aus, dass die Föten nach einem Geschlechtstest gezielt abgetrieben wurden, berichtete die indische Presse am Freitag. Der Betreiber der Klinik soll sich fälschlich als Arzt ausgegeben und mit einem Ultraschallgerät Geschlechtstests durchgeführt haben.
Föten durch Toilette in den Brunnen gespült
Der zehn Meter tiefe Brunnen war ausserhalb des Gebäudes versteckt gelegen und durch ein Rohr mit einer Toilette verbunden. Vermutlich wurden die Föten durch diese Toilette in den Brunnen gespült, teilte die Polizei mit. Nun suchen Experten in dem Schlamm des Brunnens nach weiteren Überresten.
In indischen Familien sind Buben begehrter als Mädchen. In der Altersgruppe zwischen null und sechs Jahren kommen beispielsweise in der Hauptstadt Neu Delhi auf 1000 Buben 868 Mädchen. (SDA)