Falls der Schnee wieder ausbleibt Gut, gibts auch noch Gras-Ski

Zum Glück lässt sich nicht nur auf Schnee Ski fahren – es gibt eine Alternative, die auch auf grünen Hängen funktioniert.

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Ein Gras-Skifahrer in Aktion. Imago Sport

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Die Klimaerwärmung ist ein Problem für die Schweizer Skiorte: Es schneit weniger und der Schnee bleibt nicht lange liegen – triste Aussichten für Wintersport-Fans.

Doch es gibt eine Alternative: Gras-Ski. Diese bestehen aus länglichen Raupen mit einer Bindung in der Mitte. Anstatt auf dem Schnee zu rutschen, rollen die Ski über die grüne Wiese. 

In den 70er-Jahren entwickelte sich das Gras-Skifahren zu einer eigenständigen Sportart – in der die Schweizer sogar richtig gut sind. «Das kleine Team von Swiss Grasski kann im Weltcup immer wieder grosse Erfolge feiern», weiss der «Walliser Bote».

Nur: Öffentlich wahrgenommen werden diese kaum. Doch mit der abnehmenden Schneedecke in den Alpen könnte die Popularität des Gras-Skifahrens endlich zunehmen. (vac)

Publiziert am 22.12.2016 | Aktualisiert am 29.12.2016

Eines der wärmsten Jahre seit Messbeginn

2016 zählt in der Schweiz zu den wärmsten Jahren seit Messbeginn. Hierzulande war es 0,7 Grad wärmer als im langjährigen Schnitt. Der Sommer kam zwar erst im Juli, verweilte dann aber mit ungewöhnlicher Wärme bis im September.

Begonnen hatte das Jahr bereits mit einem zu warmen Winter. Winterliche Kälte mit unterdurchschnittlicher Temperatur und einer Schneedecke in tiefen Lagen gab es nur während weniger Tage Mitte Januar, wie Meteoschweiz in einer Mitteilung schreibt. Ähnliche milde Verhältnisse brachten nur der Winter 2006/2007.

Der Frühling präsentierte sich dann insgesamt recht nass. Nur der März war auf der Alpennordseite niederschlagsarm. Der Sommer liess entsprechend lange auf sich warten. Der Juni war überwiegend trüb. Gewitter brachten kräftige Niederschläge und lokale Überschwemmungen. In der Folge traten der Boden- und der Walensee über die Ufer.

Ändern sollte sich dies erst Mitte August, als sich aus Westen ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa schob. Markant war vor allem das heisse Monatsende. So wurden in Genf 33,5 Grad gemessen, in Basel gar 33,8 Grad. Hinzu kam wenig Regen im August: In der Westschweiz, im Wallis und im Tessin fielen nicht einmal ein Drittel der normalen Regenmenge.

Die Wärme begleitete die Menschen hierzulande noch durch den ganzen September, der als wärmster seit Messbeginn 1864 in die Annalen einging.

Ebenso abrupt beendete der deutlich zu kalte Oktober die ungewöhnliche Spätsommerwärme. Schneefälle bis in mittlere Lagen und mehrere Bodenfröste im Flachland verliehen dem Monat einen frühwinterlichen Charakter.

Mitte November fiel reichlich Schnee in den Bergen. Einige Skigebiete nahmen darauf den Betrieb auf. Zu Winterbeginn gab es dann aber wenig Schnee. In einigen Regionen blieb der Niederschlag ganz aus. Während der langen Föhnperiode im Dezember schmolz der Novemberschnee dahin.

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