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«Zwei Gays bieten Gays aus Europa (18 bis 35 Jahre) Zimmer in Zürich an. 700 Meter zum Letzistadion. Naturalien willkommen», steht zum Beispiel in einem Inserat auf sleep-in.ch. Oder: «Suche nur Frauen, da ich bei Frauen mehr Vertrauen habe! Arbeite im Sicherheitsdienst! Preis in CHF 0.00. Naturalien auch möglich.» Genauso stehts im Inserat einer Jungen-WG, die ausschliesslich nach weiblichen, gut aussehenden «Fussball-Fans» sucht.
Entdeckt hat die Schmuddel-Inserate der Ostschweizer Radiosender Top. Auf die eindeutig zweideutigen Angebote angesprochen, sagt Roberto Greuter, der Betreiber der Webseite: «Klar sind wir eine Kontaktbörse, aber es sollte grundsätzlich schon um Fussball gehen.» Wer ein schmutziges Inserat online stellt, wird erst verwarnt, und wenn er es dann nicht abändert, wird das Inserat gelöscht.
Beat Gerber, Inserent eines Gay-Inserats mit der Zahlungsmöglichkeit «Naturalien», sagt im Interview: «Naturalien muss nicht Sex bedeuten! Ein italienischer Gast darf zum Beispiel auch gerne eine feine Salami-Wurst mitbringen.» Sollte sich aber «etwas entwickeln», wäre er nicht abgeneigt. Auf der Suche sei er aber nicht, zitiert ihn Radio Top.
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Sleep-In und mit mir bitte auch: Auf der Euro 08-Plattform sleep-in.ch keine Seltenheit. (Photocase)