Es geht um Volksverhetzung! Muss Anne Will wegen Burka-Illi in den Knast?

HAMBURG (D) - Nora Illi sorgte im ARD für grossen Wirbel. Moderatorin Anne Will muss sogar mit Gefängnis rechnen, weil sie der extremen Schweizer Muslimin eine Plattform geboten hat.

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Nach der Sendung «Anne Will» vom 6. November erhielt die ARD dicke Post: Zahlreiche Zuschauer kritisierten die deutsche Starmoderatorin Anne Will (50), weil sie die konvertierte Schweizerin Nora Illi (32) vom Islamischen Zentralrat Schweiz in ihre Diskussionssendung eingeladen hatte.

Mehr noch: Es gingen sogar fünf Anzeigen gegen Will ein, weil sie die vollverschleierte Illi Werbung für den extremen Islam machen liess und deren radikale Ansichten zum Teil vor der Kamera wiederholte.

Als Straftatbestand käme Volksverhetzung in Frage

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Hamburg ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Sichtung der Sendung wird entschieden, ob ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Haft für Anne Will? Vorwurf der Volksverhetzung gegen Nora Illi play

Wenn es tatsächlich so weit kommt, könnte Anne Will eine harte Strafe blühen. Auf «Focus Online» sagt der deutsche Strafrechtsanwalt Jens Rabe (40): «Als möglicher Straftatbestand käme eigentlich nur Volksverhetzung in Frage.»

Das würde in diesem Falle für Anne Will eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bedeuten!

Allerdings glaubt Rabe nicht daran, dass Anne Will juristisch belangt wird. Das hat zwei Gründe. Rabe: «Erstens kann man sich zwar an Illis Aussagen reiben, strafrechtlich relevant sind sie aber nicht. Zweitens hat sich Anne Will Illis Aussagen – sollten sie denn strafrechtlich relevant sein – nicht  zu eigen gemacht.»

Rundfunkrat hat Will die Leviten gelesen

Auch wenn Will ungeschoren davonkommen könnte: Bereits hat ihr der Rundfunkrat die Leviten gelesen. Er kritisierte: «Den von Frau Illi vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Gesprächssendung kein Forum gegeben werden müssen.» Auch wäre eine deutlichere Einordnung des Vereins Islamischer Zentralrat Schweiz erforderlich gewesen. (gf)

Publiziert am 07.12.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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34 Kommentare
  • Peter  Marthaler aus Chur
    07.12.2016
    Schade wird die Illi nicht angeklagt und ein internationaler Haftbefehl ausgestellt.
  • Thomas  homberger 07.12.2016
    Also für Leute das wir kein Bekleidungsgesetzt haben stimmt schon mal nicht, denn wir dürfen nicht Nackt draussen rumlaufen. Was ist wenn Nacktlaufen meine Religion ist die darf ich dan wohl auch nicht ausleben? Aber wenn jemand kommt der verhüllt ist die darf dan wieder das tragen was sie weil es religion ist. Schon traurig wie wir von den einwanderer "respektiert"werden.
    • Peter  Marthaler aus Chur
      07.12.2016
      Nackt draussen Rumrennen oder Baden ist nicht verboten, ausser im Appenzellerland, solange es kein öffendliches Ärgernis darstellt :) Die Frage stellt sich, ob eine Burka nicht auch ein öffendliches Ärgernis darstellen könnte?
  • Thomas  homberger 07.12.2016
    Was für eine Forderungen von Muslime. Ich werde also dan auch mal nach Türkey fliegen und verlange da Schweinefleisch , wenn ich dass nicht bekommen soll dan komme ich auch mit das die Türkey nicht die Werte andere Länder akzeptiert und nicht respektiert.
  • Annemarie   Setz 07.12.2016
    Illi soll nicht in den Knast (wäre zu teuer) sondern verreisen in ein Land ihrer fanatischen religiösen Träume. Anne Will hat diese Person eingeladen, ist nicht gut, hat aber immerhin vielen die Augen geöffnet, die die Sendung gesehen haben. Dafür brauchts keine Gefängnisstrafe.
  • Divico  Tigurin aus Neuchâtel-Hua-Hin
    07.12.2016
    Die CDU und BK Merkel haben sich soeben gegen die Verschleierung ausgesprochen....womit das Thema sich also bald von selbst entblösst.
    Zu hoffen wäre dann, dass Anne Will bald wieder mit Illi in der Sendung Frage/Antwort spielt und dann wird sich zeigen ob die Staatsanwaltschaft weiter ermittelt. Die Frage würde sich dann stellen ob die Aussagen der Konvertitin im Verdacht stehen hetzerisch zu sein oder aber sie kommt verschleiert und dann sind die Richter am richtigen Ort...überfordert.
    • Werner  Müller 07.12.2016
      Es ist so einfach der Frau Merkel auf den Leim zu gehen. Das Verbot ist jurisitisch nur an wenigen Orten, wie z.B. vor Gericht, durchsetzbar. Auch das hat Merkel gesagt. Nur zitiert sie niemand von der Presse. Es sind ja bald Wahlen und jetzt möchte man mit allen Mitteln erreichen, dass Merkel bei der Vernichtung der Europäischen Völker weiterhelfen kann, sprich wiedergewählt wird.