Airbus-Anschlag Ermittler haben Spur zu den Drahtziehern!

  • Publiziert: 29.12.2009, Aktualisiert: 10.02.2012

WASHINGTON – Der gescheiterte Attentäter Abdulmutallab hat offenbar Spuren hinterlassen, die zu den Drahtziehern des Anschlages auf den Delta-Northwestern-Flug führen könnten.

Fahnder haben verschiedene SIM-Karten von Mobiltelefonen von Umar Farouk Abdulmutallab (23) entdeckt. Diese könnten zu den Drahtziehern des versuchten Weihnachts-Anschlags auf Flug 253 von Delta-Northwestern Airlines führen.

Die SIM-Karten seien in «verschiedenen Wohnungen» des Attentäters gefunden worden, wie «Fox News» exklusiv berichtet. Die Chips speichern Telefonnummern sowie ein- und ausgehende Anrufe. Damit kann ermittelt werden, mit wem Abdulmutallab in den Monaten vor seinem gescheiterten Attentat gesprochen hat.

Die Ermittlungen laufen noch immer auf Hochtouren. Im Zentrum des Interesses sind vor allem die Orte, wo sich Abdulmutallab überall aufgehalten hatte, bevor er im Flug nach Detroit eine Bomben zünden wollte.

Gestern hatte das Terrornetzwerk Al Kaida sich zu dem Anschlag bekannt. Auch die Ermittler gehen davon aus, dass Abdulmutallab im Jemen radikalisiert wurde. Hierher soll er Ende letzten Jahres gereist sein. Ermittler gehen davon aus, dass die Al Kaida ihn dort während mehreren Wochen oder sogar Monaten zum Selbstmordattentäter ausbildete.

Im letzten Jahr habe sich Abdulmutallab auch in England, in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern aufgehalten. Auch Nigeria oder Togo habe er besucht. «Er hüpfte ein bisschen überall herum», sagte ein Ermittler gegenüber «Fox».

Gleicher Imam wie der Fort Hood-Amokläufer!

Abdulmutallab (23) soll von den Lehren des radikalen Imams Anwar Al-Awlaki stark beeinflusst worden sein. Offenbar besucht er regelmässig die Website und den Blog des Islamisten.

Bereits der Fort Hood-Amokläufer Malik Nidal Hasan, der 13 Menschen getötet hatte, war von den Ideen Al-Awlakis inspiriert worden.

Al-Awlaki, der im US-Bundessstaat New Mexico geboren worden war und in den Jemen auswanderte, soll letzte Woche bei einem Luftangriff getötet worden sein. Die jemenitischen Behörden haben dies jedoch nie offiziell bestätigt. (gux)

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