Erdbeben in Neuseeland Auch am Tag danach zittert die Erde

KAIKOURA (NEUSEELAND) - Neuseeland kommt nicht zur Ruhe. Neben den zwei Todesopfern hat das Erdbeben auch einen massiven Sachschaden in der südöstlichen Region hinterlassen.

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Nach dem schweren Erdbeben vom Sonntag mit der Stärke 7,8 auf der Richterskala schütteln immer noch zahlreiche, teilweise starke Nachbeben den Inselstaat. 

Nur wenige Stunden nach dem verheerenden Erdstoss reignet sich ein Nachbeben mit der Stärke 6,2. Auch dieses betraf die Südinsel. Am Montagmorgen gab es Nachbeben. Bisher kamen zwei Menschen ums Leben. Zehntausende flohen oder wurden evakuiert.

Ganze Dörfer sind immer noch abgeschnitten

Das Ausmass der Zerstörung ist enorm: Strassen haben Risse oder wurden von Erdrutschen überschüttet, Häuser kollabierten und ganze Dörfer sind immer noch abgeschnitten. Kaikoura wurde besonders hart getroffen: Die Küstenstadt ist wegen unbefahrbarer Strassen und kaputter Telefonlinien praktisch von der Aussenwelt abgeschnitten. 

Premierminister John Key schätzt den Sachschaden auf «mehrere Milliarden». Aufgrund der Aufräumarbeiten bleiben heute viele Schulen und Geschäfte geschlossen. Starke Regenfälle begünstigen weitere Erdrutsche, sodass die Einwohner gewarnt wurden, besser zu Hause zu bleiben.

Trotzdem gab es auch gute Nachrichten: Eine 100-jährige Frau konnte unversehrt aus den Trümmern eines Hauses in Kaikoura geborgen werden. Zudem traf der befürchtete Tsunami nur in harmloser Form von Zwei-Meter-Wellen auf die Südküste Neuseelands. (vac)

Publiziert am 14.11.2016 | Aktualisiert am 14.11.2016

Der pazifische «Feuerring»

Neuseeland liegt am sogenannten «Ring of Fire» (Ring aus Feuer) rund um den Pazifik. In dieser hufeisenförmigen Zone befindet sich etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane weltweit.

Das Gebiet reicht von der südamerikanischen Westküste über die Westküste der USA, Russland und Japan bis nach Südostasien und Neuseeland. Längs des «Ring of Fire» treffen verschiedene Erdplatten aufeinander und es kommt zu Verschiebungen - die Folge sind Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis.

Die Region gilt als eine der geologisch gefährlichsten Zonen weltweit. Etwa 90 Prozent aller Erdbeben ereignen sich hier. (SDA)

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