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1988 hat er Michael Jackson (†50) getroffen. Und ihn als «schüchternen und ganz normalen Menschen» kennengelernt.
Bereits zu Jacksons Lebzeiten hat sich Rolf Knie daran gestossen, dass er «von vielen Medien nur noch fertiggemacht» wurde. Hat ihn verteidigt, als er wegen Pädophilie angeklagt wurde. Und hat stets betont, dass Jackson «anständig» und «sehr feinfühlig» sei.
Umso mehr schmerzt es Knie, wenn Jacko jetzt, nach seinem Tod, verunglimpft wird. So wie in der Satire-Sendung «Zweierleier» am letzten Samstag auf Radio DRS 1, in der die Schweizer Schriftstellerin Stefanie Grob das Äussere des King of Pop mit «psychedelischem Büchsenfleisch» verglich.
Darin sehe man, so Grob, «das Gesicht von Michael Jackson, so mit ausgefranst löchriger Kinn-Nasen-Mund-Partie, so etwa drei Jahre vor dem Tod».
Für Rolf Knie sind die Worte der Satiresendung nicht nur «völlig daneben», sondern auch verletzend. «Das war weder bissig, noch satirisch, sondern schlicht und einfach grusig. Billiges Effekthaschen, verbale Leichenschänderei», schreibt der sensible Künstler in einem Mail an die Autorin und an DRS.
«Auch bei der Satire darf die Ethik nicht vergessen gehen», meint Knie. Und setzt sich mit Nachdruck für seinen verstorbenen Freund ein: «So bitte nicht mehr!»
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Freunde über den Tod hinaus:Rolf Knie... (ZVG)