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Die Aufgabe ist gewaltig: In 15 Monaten will Louis Palmer mit seinem von der ETH und Schweizer Fachhochschulen entwickelten Solartaxi die Welt umrunden. Fünf Kontinente, 50 Länder, 50000 Kilometer. Das alles ausschliesslich mit der sauberen Energie, die uns die Sonne schenkt. So fordert denn das Team auf seiner Homepage auch: «Stoppt den Raubbau an den fossilen Ressourcen und setzt auf neue technische Lösungen!»
Seit 2004 ist Louis Palmer Leiter des Projekts Solartaxi. Heute vor einer Woche ging die Reise beim KKL in Luzern los. Unterdessen ist das ökologische Gefährt in Berlin angekommen. Nicht ohne Probleme allerdings: Die Sonne meinte es bisher nicht gut und permanent prasselte Regen aufs Solartaxi nieder. So bekamen die Kollektoren weniger Licht als geplant und Palmer musste an die Steckdose – natürlich bezieht er nur soviel Strom, wie ein Solarkraftwerk vorher ins Elektrizitätsnetz eingespeist hat.
Eine Heizung hat Palmer auch keine und so ist er sich unterwegs vorgekommen wie «in der ungeheizten transsibirischen Eisenbahn», wie er seinem Blog im «Spiegel» anvertraute. Warme Kleider habe er nicht mitgenommen – schliesslich wäre jetzt ja eigentlich Sommer und bald steht die arabische Wüste auf dem Tourprogramm.
Übrigens: Auch Sie können am Abenteuer zugunsten der Natur teilnehmen. Im technischen Tourbus sind gemäss der Solartaxi-Homepage immer drei bis fünf Plätze frei, ein Person darf als Passagier im Sonnenflitzer mitfahren. Gesucht werden Leute mit mechanischen, sprachlichen oder medizinischen Fähigkeiten – oder auch einfach solche, die auf dem Gewaltstrip für gute Stimmung im Team sorgen. (hhs)
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Louis Palmer: «Es sind Lösungen gefunden worden. Das Solartaxi ist eine davon». (Keystone)