«Let's go solar!»

  • Publiziert: 07.08.2008, Aktualisiert: 02.01.2012

Ruswil LU – Es begann im Jahr 1998. Unter dem Motto «Let's go solar!» begann Greenpeace, Solar-Anlagen zu installieren. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jugendlichen.

Bei über 100 Schulen, Jugendheimen und Jugendherbergen brachten die hellen Jugendköpfe in zehn Jahren Photovoltaik-Technik aufs Dach – Anlagen zur Produktion von Sonnenstrom.


Heute gabs im luzernischen Ruswil die Jubiläums-Party. Solarstrom-Experten trafen sich auf dem Hof von Carla und Simon Küng. Hier fand diese Woche das InternationalSolarCamp statt. 18 Jugendliche aus Thailand, Polen, Deutschland, Frankreich und der Schweiz bauten auf dem Scheunendach eine 600 Quadratmeter grosse Solaranlage.

Sonnenstrom für 300000 Haushalte

«Wenn die Dachflächen in der Landwirtschaft konsequenter genutzt würden, könnten rund 300000 Schweizer Haushalte mit Solarstrom beliefert werden!» Das sagte Heinz Hänni vom Schweizer Bauernverband. Mit ihren riesigen Dachflächen sind Bauernhäuser perfekt geeignet für die Solartechnik.

Auch Urs Wolfer vom Bundesamt für Energie gratulierte den Jugendlichen für ihren sonnigen Einsatz: Der hohe Ölpreis habe eben auch sein Gutes – er sei die stärkste Fördermassnahme für die Solarwärme. (SDA/snx)

Sonniger Klimaschutz

Das JugendSolarProjekt sieht vor, Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren eine Plattform und Chance zu bieten, etwas für die Solarenergie zu tun. Durch diesen praktischen Ansatz kämpfen sie aktiv für den Klimaschutz. Ziel des JugendSolarProjekt ist es, pro Jahr rund 25 Solaranlagen zuammen mit Jugendlichen zu bauen. (snx)

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